Fast 100 Jahre Herz-Jesu-Priester in Südafrika: „Ein Segen für die Menschen“

Im kommenden Jahr feiert die Diözese Aliwal in Südafrika ein besonderes Jubiläum: Im Jahr 1923 übertrug der Vatikan die „Gariep Mission“ deutschen Herz-Jesu-Priestern und ernannte P. Franz Demont SCJ zum ersten apostolischen Präfekten des Missionsgebietes. Heute ist Msgr. Joseph Mary Kizito der insgesamt sechste Bischof in Aliwal. Jetzt war er – gemeinsam mit seinem deutschen Vorgänger Michael Wüstenberg – zu Besuch im Kloster Neustadt.

Bischof Kizito mit P. Gerd Hemken SCJ und seinem Vorgänger, Michael Wüstenberg

„Die Herz-Jesu-Priester waren ein Segen für die Menschen“, ist Bischof Kizito überzeugt: „Sie wollten wirklich mit den armen Leuten arbeiten.“ Deshalb gründeten sie zahlreiche Einrichtungen wie Schulen, darunter auch eine Berufsschule, und gemeinsam mit Ordensschwestern sorgten sie für die medizinische Versorgung, etwa durch Krankenhäuser.

Die Diözese von Aliwal ist in drei Regionen unterteilt und rund 15 Pfarreien mit etwa 70 Kirchen, erklärt der Bischof. Es ist ein sehr ländlich geprägter Teil Südafrikas, Industriebetriebe wurden geschlossen oder sind abgewandert, und die Bevölkerung ist arm. Sie ist aber auch sehr heterogen, zumindest was Kultur und Religion angeht. So sind viele christliche Konfessionen vertreten, zunehmend gibt es auch afrikanische Religionen, die die Menschen anziehen. „Und wir müssen mit allen zusammenarbeiten und leben“, betont Bischof Joseph Mary Kizito.

Hier lesen Sie, was Bischof Kizito sonst noch über „seine“ Diözese berichtet.

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