Während der Dürreperiode in Indien: Landarbeiter in Arbeit gebracht

Rund um die Kirche im indischen Namburu hat Pater Naveen Pudota SCJ eine Mauer bauen lassen. Dieses Projekt hatte dabei zugleich mehrere positive Aspekte.

Ein Dach über dem Kopf und eine Mauer schützen die Kinder in Indien beim Lernen.

Das benötigte Geld hat P. Naveen bei wohlhabenden Menschen in seinem Umfeld gesammelt, und auch Spenden aus dem Kinderhilfsprojekt NAMBURU sind in die Maßnahme geflossen. Denn nach einer größeren Dürreperiode hatten die Erntehelfer und Landarbeiter, die als Tagelöhner arbeiten, keine Arbeit und kein Einkommen, um ihre Familien mit dem Nötigsten zu versorgen. Da hat Pater Naveen sehr schnell reagiert und die Spenden gesammelt.

Damit wurde es möglich, mit den Männern eine Mauer um die Kirche in Namburu zu bauen und das Kirchengelände vor Wasserbüffeln zu schützen, die in der Vergangenheit immer wieder die dort spielenden Kinder gefährdet haben.

Auch ist es nun einfacher, das Areal sauber zu halten, und außerdem konnte ein Platz hinter der Kirche überdacht werden. Dort können die Schulkinder nun - geschützt vor Sonne und Regen - lernen und ihre Hausaufgaben machen. Auf diesem Platz wurde auch eine kleine Küche eingerichtet.

Und die Männer, die zu dieser Zeit ohne Lohn geblieben wären, konnten mit dem eigenen verdienten Geld durch ihre Arbeit den Lebensunterhalt für ihre Familien finanzieren.

Grund zu feiern gab es auch am 4. Februar: An diesem Tag wird in Namburu traditionell das Pfarrfest gefeiert. Neben den Gläubigen aus Pater Naveens Gemeinden kommen dazu auch gerne Menschen anderer Glaubensgemeinschaften, die hier ein buntes und vor allem lautes Fest gemeinsam feiern. Die Kirche wird dazu festlich geschmückt und leuchtet - nach indischer Manier - in allen Farben des Regenborgens.

 

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