Die Menschen in Transistrien mit dem Nötigsten versorgen

Das aktuelle Spendenprojekt der Missionsprokura kommt Transnistrien zu Gute, „diesem kleinen, fast vergessenen Gebiet im Osten der Republik Moldau an der Grenze zu Russland, wo die Menschen besonders schwer mit den Folgen der Corona-Pandemie ringen.“ So beschrieb es der dortige Territorialobere P. Piotr Kuszman SCJ gegenüber Missionsprokurator P. Horst Steppkes SCJ.

Mädchen und Jungen im Kinderzentrum „Pietruszka“ zeigen stolz, was sie zum Advent gebastelt haben.

Die Situation für die rund 330.000 Einwohner ist problematisch, da es weder ein gut funktionierendes Gesundheitssystem noch nennenswerte staatliche Unterstützung gibt. Es fehlen Nahrungsmittel und Kleidung, Brennholz für die harten Wintermonate und selbst einfache Medikamente und Verbandszeug. Die durchschnittliche Rente beträgt weniger als 55 Euro.

Aus Angst vor dem gefährlichen Corona-Virus wagen es viele nicht  - vor allem ältere Frauen und Männer -, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Immer wieder wird Patienten die Aufnahme in eines der wenigen Krankenhäuser verwehrt. Arztpraxen sind geschlossen, weil sich auch Mediziner mit Corona angesteckt haben.

Seit den ersten Tagen der Pandemie sind alle Versammlungen verboten. Auch die unverzichtbaren Sozialeinrichtungen der Herz-Jesu-Priester waren anfangs geschlossen. Doch inzwischen dürfen die Patres und ihre ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer die bedürftigen Menschen wieder besuchen und ihnen Hilfspakete bringen. Darin sind vor allen Dingen Lebensmittel, Mundschutz sowie Hygiene- und Desinfektionsmittel enthalten.

Auch das Kinderzentrum „Pietruszka“ musste anfangs geschlossen werden. Dort wurde zwischenzeitlich ein großes Lager für Lebensmittel eingerichtet und die zuverlässige Verteilung an kranke, ältere und arme Frauen, Männer und Familien organisiert. Inzwischen ist das Lager umgezogen, denn die Bemühungen der Herz-Jesu-Priester, das Kinderzentrum wieder zu öffnen, waren erfolgreich.

Unter Beachtung besonderer Schutzmaßnahmen konnten jetzt wieder Kinder aufgenommen werden. Die Mädchen und Jungen erhalten täglich gesunde warme Mahlzeiten und haben einen sicheren Ort zum Schlafen.

Um die Not der Menschen in Transnistrien zu lindern und sie mit den Nötigsten versorgen zu können, bittet die Missionsprokura auch dieses Jahr zu Weihnachten herzlich um eine Spende: Jeder Euro hilft, damit Kinder, arme Familien, ältere und kranke Menschen den Corona-Winter besser überstehen.

Schreiben von P. Piotr Kuszman SCJ an die Freunde und Wohltäter

„Dank Ihrer Geldopfer konnten wir Krankenbesuche bei bedürftigen und alleinstehenden Menschen organisieren und durchführen. Gemeinsam mit der Caritas in Transnistrien konnten wir so die wirklich notleidenden Kinder und Erwachsenen erreichen. Wir haben Lebensmittelpakete geliefert und medizinische Hilfe geleistet. Vielen Dank für all die gespendeten Gelder! Es war ein großartiges Zeichen selbstloser Freundlichkeit und Nächstenliebe für Menschen in Not. Bitte nehmen Sie als Dank unsere Zusicherung,  dass wir gerne für Sie, Ihre Kollegen und Angehörigen während dieser Zeit der Corona-Pandemie beten.“

Ihre Hilfe zählt!

Wenn Sie die Arbeit der Herz-Jesu-Priester in Transnistrien unterstützen möchten, nutzen Sie bitte diese Bankverbindung:
IBAN DE75 4006 0265 0000 1230 01 | BIC GENODEM1DKM Darlehnskasse im Bistum Münster

Foto ©: SCJ 

 

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