Herz-Jesu-Priester treffen sich: Sitzungsmarathon in Neustadt

Man könnte es einen „Sitzungsmarathon“ nennen, der in dieser Woche im Kloster Neustadt stattfindet: Nach der monatlichen Zusammenkunft des Provinzrates trafen sich zunächst die Rektoren und Ökonomen der Klöster und anschließend die Gruppe der Herz-Jesu-Priester „u 65“.

Am ersten Tag der Rektorenkonferenz waren als Gäste Franz-Josef Hanneken, Direktor des Gymnasiums Leoninum Handrup, sowie sein Stellvertreter Karl-Josef Bußmann zu Gast. Es wurde deutlich, wie froh auf der einen Seite die Schulleitung ist, dass der Geist der Herz-Jesu-Priester im Schulalltag lebendig und wirkungsvoll ist – und wie wichtig auf der anderen Seite für die Ordensprovinz das Festhalten an dieser ordenseigenen Schule ist. Denn Bildung und Ausbildung ist von Beginn an ein wichtiges Anliegen der Herz-Jesu-Priester.

Tags darauf waren Dr. Rolf Engels und Hugo Pettendrup zu Gast. Die beiden sind beauftragt, ein „professionelles und konzeptionelles Fundraising zur Erweiterung des Gestaltungsspielraums und zur weiteren und langfristigen Absicherung der bisherigen Arbeit“ zu entwickeln. Bisher haben sie eine umfangreiche Analyse des Ist-Zustandes erarbeitet und erstellen nun eine Fundraisingkonzeption sowie einen Fahrplan für die nächsten Schritte.

„Wir tauschen uns intensiv darüber aus, was der Rückgang von Mitbrüdern – der in allen Ordensgemeinschaften stattfindet – für unsere Werke bedeutet“, berichtet Provinzial P. Heinz Lau SCJ. „Wir sehen die Herausforderung, die Zukunft zu gestalten. Deshalb sind es Tage des Innehaltens und der Fragen: Wo stehen wir, und wohin wollen wir?“

Aber es seien auch schöne Tage, fügt er hinzu: „Die Mitbrüder sehen sich so selten, da gibt es untereinander viel zu erzählen!“

 

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