Gymnasium Leoninum: Schulalltag im Zeichen von Corona

Heute startet die zweite komplette Woche Schulbetrieb am Gymnasium Leoninum in Handrup.

Vieles ist neu – zwangsweise und bedingt durch die Corona-Pandemie. Schüler, Lehrer und Eltern können sich bereits seit den Sommerferien auf der neu gestalteten Homepage des Gymnasiums darüber informieren, wie der Schulstart vorbereitet wurde, welche Hygieneregeln gelten, und inwieweit sich der Alltag vom bisher gewohnten unterscheidet.

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Ein bestimmt ganz aufregender Tag war der Freitag, 28. August, für die 144 neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am Leoninum: Der erste Schultag am Gymnasium! Gestartet wurde um 9 Uhr mit einem Gottesdienst für Eltern, Schüler und die neuen Klassenlehrer – wetterbedingt in der neuen Sporthalle. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Franz-Josef Hanneken feierte Pater Volker Kreutzmann SCJ den vom Schulpastoral-Team vorbereiteten Gottesdienst mit der großen Gemeinschaft.

Im Gebet verbunden

Für das Schulpastoralteam bedeuten die Einschränkungen nach wie vor: So wie die Schulgemeinschaft das letzte Schuljahr anders, als es gewohnt war, beendete, so startete sie auch jetzt in das neue Schuljahr anders als sonst: Statt zusammen in der Aula den Beginn des neuen Schuljahres zu feiern, mussten die Klassen getrennt bleiben. Und doch konnten sie trotz der räumlichen Trennung einen Moment lang gemeinsam beten; denn alle waren durch das Gebet im Geiste miteinander verbunden.

Am ersten Schultag startete jede Klasse bzw. Tutorengruppe mit demselben Impuls in das neue Schuljahr. Stellvertretend für alle Klassen, Tutoren, Lehrer sowie Mitarbeiter des Klosters und der Schule entzündeten Schwester Hanna und Schwester Iphigenia jeweils eine Kerze im Meditationsraum.

Und künftig soll es an jedem ersten Montag eines Monats einen gemeinsamen Morgenimpuls zum Einstieg in die neue Woche geben. Für den Monat September hat Schwester Hanna vom Schulpastoral-Team das Thema „Schöpfung“ ausgewählt.

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Kunst in der Schule

Bereits vor den Sommerferien hatte der Fachbereich Kunst am Gymnasium Leoninum einen kleinen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem sich Schülerinnen und Schüler mit ihrem Umgang mit der Corona-Krise künstlerisch auseinandersetzen sollten. Einige der eingereichten Arbeiten sind jetzt auf dem Flur vor den Kunsträumen ausgestellt worden und können dort betrachtet werden.

Organisatorisches

In ungewohntem Rahmen – nämlich in der Aula – fand am letzten Tag der Sommerferien, eine Dienstbesprechung für das gesamte Lehrerkollegium am Gymnasium Leoninum statt. Dabei gaben Schulleiter Franz-Josef Hanneken und die anderen Mitglieder der Schulleitung Ausblicke auf das Schulleben im kommenden Schuljahr unter Corona-Bedingungen. Es gab viel zu besprechen.

Der Schulstart nach den Sommerferien ist derzeit vom Kultusministerium des Landes Niedersachsen nach „Szenario A“ geplant: Alle Schülerinnen und Schüler kommen zur Schule, aber es sind Regeln zu beachten, die den Schulalltag prägen werden. Neu gegenüber den aus der Zeit vor den Sommerferien bekannten Maßnahmen ist die Einteilung der Schülerschaft in „Kohorten“. Da am Gymnasium Leoninum ein Jahrgang eine solche Kohorte bildet, wird es wieder möglich sein, evangelischen Religionsunterricht, die dritte Fremdsprache oder Rhetorik, die Neigungsfächer oder auch Arbeitsgemeinschaften regulär auszubringen. Für den Sportunterricht sind besondere Auflagen zu beachten, die den Schülerinnen und Schülern durch die Unterrichtenden erläutert werden.

Foto © Gymnasium Leoninum Handrup

 

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