Internationale Redaktion: Wo die Dehonianer wirken und wie sie die Welt sehen

Pater Sergio Rotasperti SCJ aus Freiburg ist zum Koordinator eines internationalen Kommunikationsteams der Dehonianer ernannt worden. Es soll die missionarische und soziale Arbeit, die Bildung, Ausbildung und Spiritualität des Ordens abbilden.

2100 Dehonianer in 44 Ländern auf fünf Kontinenten: So präsentiert sich der Orden der Dehonianer weltweit. Sie sind eine vielfältige Gruppe unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Sprachen. Im Generalat in Rom befinden sich derzeit 63 Dehonianer aus verschiedensten Teilen der Erde. Generalrat ist P. Levi dos Anjos Ferreira SCJ, der sich als „eine Art Brückenbauer zwischen den einzelnen Provinzen und der Generalleitung“ sieht.

Aber wie soll diese Brücke in der Realität aussehen? Wie erfahren die Dehonianer weltweit voneinander, wo sie tätig sind, wie sie wirken, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind?  Pater Sergio Rotasperti SCJ zitiert den Generaloberen P. Carlos Luis Suarez Codorniú SCJ: „Die Menschen sollen wissen, was die Dehonianer alles machen – aber zuerst müssen das auch die Dehonianer voneinander wissen.“

Diese Überlegung führte zur Gründung eines internationalen Redaktionsteam, dessen Koordination in den Händen von Pater Sergio Rotasperti SCJ liegt, der im Kloster in Freiburg lebt. Mit ihm im Stab arbeiten: Ali Ernesto Villarroel Barreto (Venezuela), Boris Signe Mouafo (Cameroun), Henry Nguyen (United States), Rodrigo Alves de Oliveira Arruda (Brazil), Tinu Thomas Padapurakkal (India)  sowie Zeferino Policarpo (Portugal).

„Wir sammeln die News aus allen Ländern und erarbeiten auch Kriterien, welche davon veröffentlicht werden“, erklärt er. Die Redaktionsmitglieder versuchen, sich einmal wöchentlich in einer Videokonferenz auszutauschen. „Uns ist es wichtig, auch zu zeigen, wie der Blick der Dehonianer auf die Welt von heute ist, und wie sie Stellung beziehen“, so P. Rotasperti. „Und wir brauchen Kreativität, um aktuelle Themen aufzugreifen und in verschiedene Darstellungsformate umzusetzen.“

Noch ist die Redaktion am Anfang, räumt er ein. Aber die Ergebnisse können sich schon sehen lassen – vor allem auf der neu entstandenen Website www.dehoniani.org. Die Beiträge dort sind in fünf Sprachen zu lesen: englisch, spanisch, italienisch, französisch und portugiesisch.

Foto © dehoniani.org

 

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