Jean Bruno Razafimanantsoa SCJ in seiner Heimat Madagaskar zum Priester geweiht

Am 30. Dezember wurde Jean Bruno Razafimanantsoa SCJ in seiner Heimat Madagaskar zum Priester geweiht. Dort wird er nun auch bleiben und wirken.

Dass der Provinzial, Pater Heinz Lau SCJ, ebenfalls zu seiner Priesterweihe nach Madagaskar reiste, machte ihn stolz, und er freut sich sehr über die vielen Glückwünsche zu seiner Priesterweihe.

 

Vor gut sieben Jahren kam der 31-Jährige nach Deutschland, lernte zunächst Deutsch und studierte anschließend Theologie. Vor seinem Studium der Theologie und Philosophie war er auch für drei Monate in Handrup zum Praktikum eingesetzt. Und seine Magisterarbeit hatte den Titel „Über das soziale Wirken von Pater Leo Dehon im Frankreich des 19. Jahrhunderts.

Im März 2019 war Bruno zuletzt zu Besuch in seiner Heimat gewesen, legte dort die Ewigen Gelübde ab und wurde zum Diakon geweiht.  An einer der beiden Universitäten seines Heimatlandes wird er wohl künftig tätig sein, vermutet er. Denn nach seiner Ausbildung in Deutschland und dem Leben in der internationalen Kommunität in Freiburg ist er dort hoch geschätzt. 

Keine Frage, Bruno  freut sich sehr, wieder in seiner Heimat zu arbeiten, betont aber zugleich: „Ich will dahin gehen, wo ich gebraucht werde“, sagt er schlicht. Und in Madagaskar wird er gebraucht, weiß er:  70 bis 80 Prozent der Bevölkerung dort sind Katholiken, und sie gehen sehr viel in die Kirche, „aber auch bei uns gibt es Priestermangel“, erzählt er.  

 

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