Pater Stefan Tertünte SCJ wird neuer Provinzial der Herz-Jesu-Priester

Die Generalleitung des Ordens der Herz-Jesu-Priester in Rom hat Pater Stefan Tertünte SCJ zum neuen Provinzial der Deutschen Ordensprovinz ernannt. Er tritt sein Amt als Nachfolger von P. Heinz Lau SCJ am 01.06.2022 an. Üblicherweise dauert eine Amtszeit drei Jahre.

Ab 1. Juni Provinzial der deutschen Ordensprovinz: P. Stefan Tertünte SCJ

Pater Tertünte war in den vergangenen neun Jahren in Rom im Centro Studio Dehoniani in Rom tätig. Nach dieser langen Zeit fällt ihm der Abschied natürlich nicht leicht, aber zugleich: „Ich freue mich sehr darauf, wieder nach Deutschland zurückzukehren.“ Über seine neue Aufgabe kann er bislang wenig sagen: „Ich war neun Jahre lang weg. Die Provinz, die Mitbrüder und Mitarbeitenden, unsere Werke, die Kirche und Gesellschaft in Deutschland haben sich geändert. Es gibt also erst einmal eine Menge kennenzulernen".

Der noch amtierende Provinzial Pater Heinz Lau SCJ leitet seit Oktober 2015 die deutsche Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester. Im vergangenen Jahr wurde er zum Rektor des Herz-Jesu-Klosters Handrup bestimmt.

In Deutschland sind die Herz-Jesu-Priester an sechs Orten vertreten: In Neustadt an der Weinstraße mit einem Bildungs- und Gästehaus; hier ist auch der Sitz des Provinzialats und der Missionsprokura der Ordensprovinz. In Freiburg gibt es ein Ausbildungshaus für Theologiestudenten. In Maria Martental liegt der Schwerpunkt auf der Wallfahrtstradition dieses Ortes in der Eifel. In Handrup trägt der Orden das Gymnasium Leoninum, das derzeit rund 1300 Schülerinnen und Schüler besuchen. Hinzu kommen Angebote der Suchenden- und Citypastoral in Berlin sowie eine Einzelstelle mit einem Pater im Religionsunterricht in Oberhausen. An vielen dieser Orte sind die Herz-Jesu-Priester auch in der Gemeindeseelsorge engagiert.

Foto ©: scj

 

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