Ukraine

In der Ukraine fehlt es am Nötigsten zum Überleben – im Osten des Landes vor allem an Lebensmitteln. Die Menschen leiden seelisch. Herz-Jesu-Priester helfen an vielen Stellen und brauchen unsere Hilfe.

Herz-Jesu-Priester sind an der Seite der Menschen im Kriegsgebiet Ukraine
Pater Gerd Hemken SCJ

Missionsprokurator, Leiter Spendenbüro

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70%
Spendenziel: 120000€

Vielen Dank für Ihre Hilfe und Solidarität!

Tatkräftige Hilfe vor Ort

Seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine vor vier Jahren sind die Herz-Jesu-Priester an der Seite der Menschen. In ihren Kirchengemeinden helfen sie mit Hilfsgütern zum Überleben. Sie stehen den Menschen seelsorgerlich zur Seite, halten Gottesdienste, beten mit ihnen und versuchen, Kindern durch Freizeitangebote Ablenkung und Linderung ihrer Ängste zu verschaffen. Wir arbeiten von Deutschland aus auch mit verschiedenen Organsiationen zusammen, die sich der Menschen in der Ukraine annehmen.

Die Hilfe für die Ukraine geht unvermindert weiter

Es war bisher der härteste Kriegswinter für die Menschen in der Ukraine. Die Nahrungsmittel, warmen Decken, Kleidung und Hygieneartikel, die wir mit Hilfstransporten in die umkämpften Gebiete bringen, helfen den Notleidendenden beim Überleben.

Pater Piotr Chmielecki SCJ aus Polen, der die Lieferungen begleitet, berichtet: „Alle wünschen sich, dass der Krieg endlich aufhört. Sie sind verzweifelt und trauern. Denn fast jede Familie hat einen geliebten Menschen verloren – getötet an der Front oder begraben unter den Trümmern seines Zuhauses.“ Die ständigen Angriffe auf Wohnhäuser und Zivilisten, von denen wir in den Nachrichten hören, erlebt Pater Chmielecki SCJ aus nächster Nähe. Er sagt: „Es ist bitterkalt, viele Fenster sind zerbrochen und nur notdürftig geflickt. Es gibt tagelang keine Heizung und der Strom fällt oft stundenlang aus, weil die Russen die Leitungen bombardieren.“

Die größte Sorge in vielen Familien gilt den Söhnen und Ehemännern, die an der Front stehen und für die Zukunft ihrer Heimat und ihrer Kinder kämpfen. Viele kehren verletzt oder verstümmelt nach Hause zurück. Die Sehnsucht nach erfolgreichen Friedensgesprächen ist groß. Denn nur, wenn die Waffen schweigen, findet das Töten ein Ende. Wann es endlich so weit ist, weiß niemand. Sicher ist, dass die Herz-Jesu-Priester helfen, wo es nötig ist – mit Hilfslieferungen ebenso wie mit der nötigen seelischen Unterstützung angesichts von so viel Trauer und Leid.

Wir engagieren uns an vielen Stellen – auch in Charkiw. Die Stadt ist nur 30 Kilometer von der russischen Grenze entfernt und wird immer wieder mit Drohnen, Raketen und Gleitbomben angegriffen – mit verheerenden Folgen für das tägliche Leben: Ganze Stadtviertel sind tagelang ohne Strom, Heizung und Warmwasser. Viele Familien, ältere Menschen und Mütter mit Kindern, die ihr Zuhause verloren haben, stehen mit leeren Händen da. In den abgelegeneren Dörfern rund um Charkiw ist die Situation ähnlich dramatisch: Es fehlt an allem, um den Winter zu überleben.

Gemeinsam mit der ukrainischen Caritas tragen Herz-Jesu-Priester dazu bei, die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu sichern. Weil Kinder die verletzlichsten Opfer dieses Krieges sind, fördern wir weiterhin die Arbeit der Stiftung Kulbabka, die sich traumatisierter und geistig beeinträchtigter Mädchen und Jungen annimmt. Liebevoll und geduldig sorgen ausgebildete Therapeutinnen, Therapeuten und Erzieherinnen in sicherer Umgebung für sie. Gemeinsames Spielen, Mahlzeiten mit allen Kindern und einfühlsame Einzeltherapien tragen zur Heilung der Mädchen und Jungen bei.

Auch in der im Westen der Ukraine gelegenen Diözese Ivano-Frankivsk helfen wir tatkräftig. Mit Erzbischof Volodymyr Vijtyshyn steht die ukrainisch-griechisch-katholische Kirche dort fast 7.500 Binnenflüchtlingen bei, die alles verloren haben. Sie leben in Zufluchtsorten wie Gemeindezentren und Jugendhäusern und werden dort mit ehrenamtlicher Unterstützung versorgt.

Bitte spenden Sie, damit wir weiterhin den Menschen in der Ukraine helfen können, diesen Krieg zu überstehen. Mit jeder Gabe tragen Sie zur Hilfe für Kinder und Erwachsene in den umkämpften Gebieten bei.

Das können wir nur mit Ihrer Hilfe!

Wenn Sie die Ukraine-Hilfe der Herz-Jesu-Priester unterstützen möchten, können Sie diese Bankverbindung nutzen:

Missionsprokura der Herz-Jesu-Priester e.V.
IBAN  DE05 4006 0265 0000 1230 00
Stichwort Ukraine

Wir wissen: Wir werden die Menschen in der Ukraine noch lange unterstützen müssen - während des Krieges, und auch in der Zeit danach. Wenn Sie dabei an unserer Seite bleiben möchten, freuen wir uns über eine dauerhafte Spende. Kreuzen Sie dafür im Spendenformular bei Häufigkeit "mehrmals" an.

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