Wie wir wirken


Die Mission der Herz-Jesu-Priester verbindet Menschen hier in Deutschland mit Schulen in Paraguay, Novizen in Indien oder Hungernden in Moldawien. Der Weg zu den Menschen führt über Seelsorge, Ausbildung, Verkündigung und auch über Spenden, die von Herzen kommen. Wir helfen in vielen Ländern der Welt und unterstützen etwa den Brunnenbau in Kamerun, Schulen und Bildungseinrichtungen in Afrika und Asien oder ein Mädchenheim für missbrauchte Mädchen auf den Philippinen.

Unser Ordensgründer Pater Leo Dehon sandte 1888 erstmals Missionare aus. "Geht zu den Menschen" war das Motto - und sie gingen nach Ecuador. Weitere Mitbrüder machten sich später auf nach Nord- und Südbrasilien, in den Kongo, nach Kamerun, in die USA, nach Südafrika und Indonesien. Auch nach dem Tod von Pater Dehon im Jahre 1925 blieb den Herz-Jesu-Priestern das weltweite Wirken ein Anliegen. In immer mehr Ländern wurden Gemeinschaften gegründet, die heute eigenständige Provinzen sind.

Warum heute noch Mission?

Wenn einer etwas Gutes erfährt, will er mit anderen teilen. Das ist der Kern der Mission, gerade heute. Mission erstreckt sich sowohl auf christliche Länder, als auch auf Länder, in denen zum ersten Mal das Evangelium verkündet wird. Mission ist somit mehr als "nur" Entwicklungshilfe. Es geht darum, die Situation der Menschen zu verbessern und ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Aber es geht auch um eine spirituelle und geistige Dimension.

Wir möchten Gemeinschaften begründen, sie leben und weiter wirken. Die Menschen sollen selbst Impulse für eine bessere Zukunft aussenden. Und noch eines ist uns wichtig: Wenn wir den Menschen in Brasilien, Kamerun oder Venezuela die frohe Botschaft Gottes vermitteln, werden sie das Vertrauen und die Hoffnung nicht verlieren. Auch das ist Mission.

Auch im Jahr 2018 haben wir wieder rund eine Million Euro an Projekte in der ganzen Welt weitergeleitet. Davon gingen rund 252.000 Euro in die südafrikanische Provinz, wo wir mit Ihrer Hilfe die Priesterausbildung  im Internationalen afrikanischen Studienhaus der Herz-Jesu-Priester in Pietermaritzburg unterstützen.  In die Schulsanierung und Einrichtung der Escuela Tecnica Industrial Patre Dehon  flossen 120.000 Euro; dieses Geld aus der Weihnachtsspendenaktion 2017 war ein wichtiges Zeichen für die Bildung und Weiterbildung in der gebeutelten Region Venezuela. 110.000 Euro wurden für den Brunnenbau im Projekt „Wasser ist Leben“ der Kamerunischen Provinz gespendet.

Ihre großen und kleinen Spenden haben es damit auch 2018 ermöglicht, unseren Mitbrüdern weltweit bei ihren seelsorgerlichen, pädagogischen und sozialen Aufgaben und Werken zu helfen.
 

 

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