
Am 12. August 2025 gedachte die Kongregation der Herz-Jesu-Priester des 100. Todestages ihres Gründers Pater Leo Dehon. Am 28. Juni 2028 wird sie den 150. Gründungstag ihrer Ordensgemeinschaft feiern. Diese beiden Meilensteine markieren für die Dehonianer eine Zeit tiefgreifender Erneuerung im Hinblick auf ihre Identität als auch auf ihre Sendung in der Kirche und in der Welt.
Deshalb fahren einige Herz-Jesu-Priester für einige Tage an Orte, die für Pater Leo Dehon und die Gründungszeit des Ordens von Bedeutung sind. Von Maria Martental aus starten sie nach La Capelle und besichtigen dort das Geburtshaus von Pater Dehon. Tags drauf ist das Ziel Saint-Quentin. Hier steht ein Besuch der Basilika, des Rathauses und der Kirche St. Martin auf dem Plan. Am Grab von P. Dehon werden sie ein Gebet sprechen.
In Saint-Quentin wurde Pater Dehon als Kaplan eingesetzt, wo er das Leben der Arbeiterfamilien kennenlernte und zur Bekämpfung der Nöte eine katholische Zeitung, 1872 ein Jugendzentrum und 1877 ein kirchliches Gymnasium gründete. Deshalb passt es gut, dass auf dem Programm ein Vortrag über das soziale Engagement von Pater Dehon steht, bevor die Patres das von ihm gegründete Collège Saint-Jean besichtigen.
Brüssel, wo Pater Dehon starb, wird die dritte Station der Fahrt sein. Auch hier ist eine Stadtführung geplant.
„Einige von uns Herz-Jesu-Priestern waren noch nie in diesen Orten, ich auch nicht“, sagt Pater Ryszard Krupa SCJ, der die Fahrt organisiert. „Ich finde es wichtig, dass ich die Quellen kennenlerne, die so zentral für unseren Orden sind.“ Bei Pater Cleber liegt die Quellenfahrt genau 20 Jahre zurück. Er hat sie kurz vor seinen Ewigen Gelübden unternommen und freut sich darauf, diese für den Orden wichtigen Orte wieder zu sehen.
Foto ©: scj; 2024 waren die Studenten aus Freiburg zur Vorbereitung ihrer Gelübde auf Quellenfahrt