„Das gute Ende einer schönen Geschichte“: Frater Kisito Ninpa Fogan SCJ vor der Priesterweihe

Frater Kisito bei der Diakonenweihe und in Youndé in Kamerun
Autor
Deutsche Ordensprovinz der Dehonianer SCJ
Datum
8.5.26

„Nach einem langen Ausbildungsweg bedeutet Priester werden für mich: Ich habe mehr Möglichkeiten und Wege, Gott in meinem Nächsten zu dienen.“ Das sagt Frater Kisito Ninpa Fogan SCJ, der am Samstag, 16.05.2026, in Bafoussam in Kamerun zum Priester geweiht wird.

Er bereitet sich durch Gebet und Exerzitien auf diesen Tag der Priesterweihe vor.

„Die Priesterweihe heißt für mich nicht, dass ich fertig bin oder die Ausbildung zu Ende ist. Denn man hört nie auf zu lernen. Vor allem: zu lernen, wie man dient und liebt.“ Einen Großteil seiner Ausbildung absolvierte Frater Kisito in Deutschland: beim Theologie-Studium in Freiburg und einem Gemeindepraktikum in Neustadt, wo auch seine Diakonenweihe stattfand. Seit seiner Rückkehr im Herbst nach Kamerun arbeitet er dort als Diakon in der Pfarrei St. Michael in Yaoundé.

Die Priesterweihe nimmt Msgr. Paul Lontsie-Keune, Weihbischof der Diözese Bafoussam, vor. Frater Kisito freut sich auf viele Teilnehmende: Mitbrüder aus der Kongregation, davon drei aus der deutschen Provinz, Priester aus verschiedenen Diözesen in Kamerun, die Familie, Pfarrmitglieder aus verschiedenen Pfarreien, wo er kurze oder lange Zeit war, darunter vor allem Menschen aus der Heimatpfarrei und aus St. Michael in Yaoundé. Außerdem: Klassenkameraden, Freunde aus der Kindheit und „alle, die sich über das gute Ende einer schönen Geschichte freuen“.

Am Tag nach der Weihe feiert Frater Kisito Primiz in seiner Heimatpfarrei: Pfarrei St. Anna in Mbouda, einen Sonntag später in der Pfarrei St. Michael in Yaoundé. „Bei jedem Termin wird ein Fest organisiert. Viele Feste!“, freut er sich. Die Feste bereitet er mit vor, denn: „Ich freue mich sehr über die Begeisterung und die Freude der Menschen für dieses Ereignis.“

Im Juni wird Frater Kisito nach Deutschland zurück kommen. Dann beginnt die Kaplanszeit, auf die er sich sehr freut: Es ist ihm wichtig, den Menschen von heute nahe zu sein. Sein Wahlspruch zur Weihe ist: „Der Herr ist nahe“ (Phil 4,5).

Foto © scj.de: Frater Kisito bei der Diakonenweihe und in Youndé, Kamerun