Hilfe für Missbrauchsopfer

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Auf dieser Seite finden Sie die Namen und Anschriften von Ansprechpartnern für Opfer von Missbrauch und Misshandlung in Einrichtungen der deutschen Herz-Jesu-Priester. Außerdem können Sie mehrere Dokumente mit Informationen für Hilfeleistungen sowie Stellungnahmen der Ordensgemeinschaft herunterladen.

 

Ansprechpartner

für Opfer von sexuellem Missbrauch oder Misshandlung in Einrichtungen der Herz-Jesu-Priester in Deutschland:

Herr Ludger Wiemker, Justitiar
Domhof 2
49074 Osnabrück
l.wiemker(at)bistum-os.de

Frau Drs. (NL) Irmgard Witschen-Hegge, Ärztin
Wilkenkampstr. 1
49492 Westerkapeln
praxis-witschen-hegger(at)osnanet.de

Pater Heinz Lau SCJ, Provinzial
Okenstr. 17
79108 Freiburg
heinz.lau(at)scj.de

Anerkennungsleistung für Opfer

Die Herz-Jesu-Priester in Deutschland wollen Opfern sexuellen Missbrauchs in ihren Einrichtungen helfen und ihnen Unterstützung bei der Aufarbeitung des erlebten Leids ermöglichen. Dabei orientiert sich die Deutsche Provinz an den Beschlüssen der Deutschen Bischofskonferenz und der Deutschen Ordensobernkonferenz.

Zur Beantragung der Anerkennungsleistungen verwenden Sie bitte das Antragsformular am Ende.

Wenn Sie Unterstützung beim Ausfüllen des Formulars brauchen, wenden Sie sich gerne an den Beauftragten der Herz-Jesu-Priester in Deutschland, Herrn Justitiar Ludger Wiemker (Kontaktdaten s.o.).

Die Deutsche Ordensoberenkonferenz (DOK) hat folgende Hilfeleistungen für die Antragstellung zur Verfügung gestellt:

Materielle Leistungen

"Ergänzendes Hilfesystem" (EHS)

Das Ergänzende Hilfesystem (EHS) wurde auf Basis der Empfehlungen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch (RT KM) entwickelt. Im Abschlussbericht des RT KM heißt es hierzu: „Der Runde Tisch fordert den Bund auf, gemeinsam mit den Ländern und den betroffenen Institutionen zugunsten der Opfer sexuellen Missbrauchs ein ergänzendes Hilfesystem einzurichten. Es soll die Aufgabe haben, noch andauernde Belastungen als Folgewirkung des Missbrauchs auszugleichen bzw. zu mildern. Leistungen aus diesem Hilfesystem sollen durch ein unabhängiges Entscheidungsgremium bewilligt werden („Clearingstelle“). Das Hilfesystem soll das bestehende Netz sozialrechtlicher Versorgungssysteme nicht ersetzen, sondern ergänzen.“ Das Ergänzende Hilfesystem besteht aus dem Fonds Sexueller Missbrauch und aus dem EHS-Institutioneller Bereich. In diesem institutionellen Bereich beteiligen sich im Rahmen der katholischen Kirche auch die Ordensgemeinschaften. Die Antragsfrist läuft für den Bereich der Ordensgemeinschaften bis zum Inkrafttreten des Opferentschädigungsgesetzes, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2019. Hier geht’s zur Antragstellung im Ergänzenden Hilfesystem: www.fonds-missbrauch.de/antragstellung/

Kirchliches Hilfesystem

Um Opfern sexuellen Missbrauchs möglichst schnelle und unbürokratische Hilfe anbieten zu können haben Deutsche Bischofskonferenz und Deutsche Ordensobernkonferenz seit März 2011 Regelungen getroffen. Die Komponenten unseres Leistungsmodells (Präventionsfonds, Erstattung von Kosten für Psychotherapie oder Paarberatung, materielle Anerkennung des Leids in Form einer einmaligen Zahlung, Regelung in besonders schweren Fällen) haben das Ziel, zur Heilung beizutragen. Materielle und immaterielle Hilfen bringen zum Ausdruck, dass die Kirche das Leid und die Verwundungen anerkennt, die Opfern zugefügt wurden. Hier finden Sie alle Unterlagen:


Antragsformular - Version zum Ausfüllen am Computer
Antragsformular - Version zum handschriftlichen Ausfüllen
Leistungen in Anerkennung des Leids 
Merkblatt zum Antragsformular

 

Die „Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Ordenspriester, -brüder und -schwestern von Ordensgemeinschaften päpstlichen Rechts im Bereich der Deutschen Ordensobernkonferenz, sowie durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ordenseigenen Einrichtungen“finden Sie hier: LEITLINIEN

Einen Zwischenbericht nach fünf Jahren Aufarbeitung in der Ordensschule Handrup finden Sie hier

Weitere Dokumente finden Sie auch auf der Homepage des Gymnasiums Leoninum in Handrup.

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