Endlich wieder: Fatima-Fest in Berlin

Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie hat die portugiesisch-sprachige Gemeinde in Berlin Mitte Oktober wieder ein großes Fest gefeiert: das Fatima-Fest.

„Ich bin seit einem Jahr in Berlin und habe immer von dieser Feier gehört. Jetzt freue ich mich sehr, dass ich es selbst miterleben durfte, und dass so viele Mitglieder der Gemeinde es mit vorbereitet und gefeiert haben“, sagt Pater José Ricardo Leandro Diniz SCJ, Leiter der Gemeinde.

Bereits samstags trafen sich einige Frauen, um 1000 „Gegrüßet seist du, Maria“ zu beten. Anschließend gab es ein Zusammensein mit Begegnung und eine Heilige Messe. Sonntags feierte die Gemeinde erneut eine sehr feierliche Messe mit Beginn im Freien und einer kleinen Prozession in die Kirche. Viele Kinder waren dabei, und auch musikalisch war der Gottesdienst vom eigenen gemischten Chor schön gestaltet.

Rund 180 Menschen blieben anschließend beieinander, sie teilten die Getränke und das Essen, das einige Gemeindemitglieder vorbereitet hatten. „Das war wirklich eine tolle Atmosphäre, auch beim kulturellen Programm am Nachmittag“, freut sich P. Ricardo. Bis in den späten Nachmittag blieben die Menschen zusammen.

„Unsere Gemeinde ist sehr lebendig und aktiv. Es gibt viele Menschen, die bereit sind, vieles mitzumachen und mitzuwirken“, berichtet er. P. Ricardo bildet zusammen mit sieben Gemeindemitgliedern den Gemeinderat, der einiges auf die Beine stellt.

 

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