Der Außerordentliche Monat der Weltmission, die Sendung der Dehonianer und aller Getauften

Zum Außerordentlichen Monat der Weltmission macht sich auch Pater Horst Steppkes SCJ Gedanken.

Papst Franziskus hat für den Oktober 2019 den "Außerordentlichen Monat der Weltmission" ausgerufen.  Sein Anliegen: Weltweit ein neues Bewusstsein für das Thema „Mission“ zu schaffen. Der Papst hat den Monat daher unter das Motto gestellt: „Getauft und gesandt: die Kirche Christi missionarisch in der Welt“.

Pater Horst Steppkes SCJ ist Missionsprokurator bei der Deutschen Ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester (Dehonianer). Die Missionsprokura ist quasi die Kontaktstelle und Organisationszentrale für alles, was mit der Mission des Ordens zu tun hat. Denn Mission braucht Unterstützung: geistlich, personell, finanziell.

Pater Steppkes betrachtet Mission nicht nur als weltweite Aufgabe, sondern auch im eigenen Umfeld: „Jeder Getaufte und Gefirmte ist zur Mission aufgerufen, denn in ihrem Wortsinn bedeutet Mission ´Sendung´. Wir alle sollen unseren Glauben glaubwürdig und authentisch leben, ihn anderen Menschen anbieten und vorleben“, erinnert er.

Auch Papst Franziskus hat das in den Mittelpunkt des Monats der Weltmission gestellt: das Gebet, das Zeugnis der Gläubigen und die Reflexion über die zentrale Bedeutung der Mission aller Getauften. Er erklärt das so: „Was du entdeckt hast, was dir zum Leben hilft und dir Hoffnung gibt, das sollst du den anderen mitteilen.“

Mission in den Ländern Afrikas oder Asiens müsse genauso funktionieren, meint Pater Steppkes. Wenn Christen in anderen Ländern Mission anbieten, so der Herz-Jesu-Priester weiter, gehe es um eine Weitergabe des Glaubens, „nicht um unsere europäische Verpackung!“

Wie wichtig dieser Grundsatz sei, werde derzeit bei der Amazonas-Konferenz deutlich, bei der Papst Franziskus sich vehement für Inkulturation ausspricht. Er fordert, dass die katholische Kirche mehr die indigenen Kulturen in ihrer Spiritualität und Theologie aufgreifen müsse – und dass es auch in anderen Regionen der Welt eine stärkere inkulturierte katholische Kirche geben müsse – die damit zwangsweise pluralistischer werde.

Pater Steppkes erinnert auch an Papst Johannes XXIII, dessen Gedenktag am 11. Oktober gefeiert wird: Am 11.10.1962 eröffnete er das II. Vatikanische Konzil, mit dem die katholische Kirche eine umfassende Erneuerung einleitete. Die Konstitution "Lumen gentium" beispielsweise definiert Kirche als die Gemeinschaft der Gläubigen, als "Volk Gottes".

Auch die Herz-Jesu-Priester nehmen ihre Sendung ernst, die ihnen ihr Ordensgründer Pater Leo Dehon aufgetragen hat: „Geht zu den Menschen“, war sein Motto. „Die Mission der Herz-Jesu-Priester verbindet Menschen hier in Deutschland mit Schulen in Paraguay, Novizen in Indien oder Hungernden in Moldawien. Der Weg zu den Menschen führt über Seelsorge, Ausbildung, Verkündigung und auch über Spenden, die von Herzen kommen. Wir helfen in vielen Ländern der Welt und unterstützen etwa den Brunnenbau in Kamerun, Schulen und Bildungseinrichtungen in Afrika und Asien oder ein Mädchenheim für missbrauchte Mädchen auf den Philippinen“, so Missionsprokurator Horst Steppkes.

Die Missionsprokura der Herz-Jesu-Priester ist dankbar für jede Unterstützung.
IBAN: DE05 4006 0265 0000 1230 00     
BIC:   GENODEM1DKM bei der DKM Münster eG

Aus Anlass des Monats der Weltmission geht die Website orden.de  ebenfalls verstärkt dem Thema "Mission" nach und fragt, was Mission heute sein kann. Dies geschieht auf Instagram, durch eine Video-Reihe und eine Web-Serie sowie über den #mymission. 

 

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