Erstellt von Regina Schwarz | | SCJ-Nachrichten

Was macht eigentlich P. Hoch?

In der neuen Reihe „Was macht eigentlich Pater…“ sollen immer wieder Herz-Jesu-Priester zu Wort kommen, über die schon länger nicht mehr bei scj.de zu lesen war. Heute verrät Pater Hoch aus der Ordensniederlassung in Freiburg, was er so tut und wie sein Alltag aussieht.

Ein neuer Lebensabschnitt

„Ich gewöhne mich so langsam an die Rente“, sagt Pater Hoch. Seit November ist der Ordensmann im Ruhestand. Langweilig wird ihm jedoch nicht: „Ich feiere täglich die Eucharistie, besuche ältere Personen und habe auch einige Leute in geistlicher Begleitung“, erklärt er. „Außerdem lebe ich ja in Freiburg, in der Ordensniederlassung, in der unsere jungen Mitbrüder ausgebildet werden. Da ist immer viel Leben im Haus. Unsere Studenten kommen aus aller Welt und die verschiedenen Kulturen kennen zu lernen ist immer interessant und sehr bereichernd“, sagt Pater Hoch. Jeweils zwei halbe Tage in der Woche verbringe er den Vormittag im Beichtstuhl, um das Sakrament der Versöhnung zu spenden. So kann das ständige Beichtangebot aufrechterhalten werden. „Ich stehe aber auch gerne als Gesprächspartner zur Verfügung, wann immer jemand einen guten Zuhörer oder einen Rat braucht“, sagt der Herz-Jesu-Priester.  „Natürlich fehlt einem anfangs die Arbeit in der Seelsorgeeinheit und auch die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern dort. Ich habe mich in diesem Team immer wohl gefühlt und meine Arbeit dort geliebt“, ergänzt Pater Hoch. Er wurde mit einem schönen Abschiedsfest in den Ruhestand entlassen. Hin und wieder halte er noch Kontakt zu seinen Kolleginnen und Kollegen. In den Pfarreien nah und fern und im Franziskanerinnenkloster helfe er auch aus, wenn er gebraucht werde. „Mein Motto lautet: Bete und arbeite und freu dich des Lebens“, verrät der Ordensmann.

Was sich nun geändert hat

Der Eintritt in den Ruhestand bringt so manche Veränderung mit sich. Nicht nur der Abschied aus der Berufstätigkeit. „Ich habe nun abends weniger Termine“, sagt Pater Hoch. Auch bemühe er sich darum, wenigstens zweimal in der Woche Spazieren zu gehen. Wenn die Zeit es zulässt, dann mache der Dehonianer auch gerne Ausflüge in den Schwarzwald oder besuche den Kaiserstuhl. Eines ändert sich jedoch nicht: Ein Priester im Ruhestand ist immer noch Priester und ist und bleibt Seelsorger. So steht er Menschen bei einem Todesfall in ihrer Trauer bei und beerdigt den Verstorbenen. Er feiert in nächster Zeit aber auch einige Goldene Hochzeiten mit den Jubelpaaren, deren Trauung er manchmal selbst assistiert hat. 

 

Text: Regina Schwarz

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