Vierte Ausgabe unseres Ordensmagazins erschienen

Dieser Tage ist eine weitere Ausgabe unseres Ordensmagazins „Dein Reich komme“ erschienen. „Wenn das Feuer brennt“ heißt die Titelgeschichte, die von der Ausbildung von jungen Herz-Jesu-Priestern aber auch insgesamt von der Herausforderung junge Menschen für den Orden zu begeistern handelt.

Die dritte Ausgabe des Ordensmagazins 2017.

„Eine Weihnachtspredigt. Unsere Ordensgemeinschaft wurde 1878 von Pater Leo Dehon in St. Quentin, im nordfranzösischen Arbeitermilieu gegründet. Pater Dehon war Sohn eines betuchten Landadeligen, genoss eine hervorragende Ausbildung, studierte Jura in Paris, war Advokat, unternahm Weltreisen, studierte in Rom Theologie, hatte einen vierfachen Doktortitel, war Stenograph beim 1. Vatikanischen Konzil 1970/71. Unmittelbar danach wurde er 7. Kaplan in der Basilika in St. Quentin, einer Stadt von 34.800 Einwohnern, und wird hier massiv mit dem Elend der Arbeiter im  Frühkapitalismus konfrontiert. Das Elend hat heute, rund 150 Jahre später, völlig andere Gesichter. Was nehmen wir heute, an Weihnachten 2017, wahr?“

Die Einleitung unseres Provinzials Hein Lau SCJ zeigt schon, dass es eine „Weihnachtsausgabe“ ist: Die vierte Ausgabe unseres Ordensmagazins „Dein Reich komme“ erscheint dieser Tage, findet den Weg in die Briefkästen unserer Wohltäter oder liegt in den Kirchen, in denen Herz-Jesu-Priestern wirken, aus. Das Titelbild passt dieses Mal gut zum Heft und zur einer aktuellen Geschichte darus: Es zeigt den Novizenmeister Pater Levi dos Anjos Ferreira bei der Feier der Eucharistie. Pater dos Anjos Ferreira kommt in der Ausgabe als Rektor des Ausbildungshauses in Freiburg und Novizenmeister zu Wort und spricht über die Herausforderungen, junge Menschen für das Ordensleben zu begeistern.

Auch die weiteren Rubriken sind höchst informativ. Auf einer Doppelseite wird etwa „das Kneipenapostolat“ in Berlin vorgestellt. Pater Ryszard Krupa SCJ folgt den Worten unseres Gründers Pater Dehon und „geht zu den Menschen“, anstatt nur in der Kirche auf Gläubige zu warten. Regelmäßig geht er bewusst als Ordensmann in ein Berliner Lokal, um auch mit Menschen, die der Kirche nicht nahe stehen, ins Gespräch zu kommen. Ferner hat unser Generaloberer Pater Heiner Wilmer SCJ eine Annäherung geschrieben: „Gott ist uns hautnah“. Darin geht es um die Menschwerdung Christi, die nicht nur aber auch zu Weihnachten passt.

Am Ende des Reformationsjubiläums geht es auch darum, wie Dehonianer den interkonfessionellen Dialog weltweit erleben: „Offen sein für die Wahrheit der anderen“, lautet dazu die passende Überschrift. Des Weiteren finden sich in den lokalen Ausgaben auch die aktuellen Hausberichte wieder, zudem gibt es Antworten auf Glaubensfragen von Pater John van den Hengel SCJ und in Steckbriefen und Fragebögen werden Herz-Jesu-Priester sowie ihre engen Mitarbeiter vorgestellt.

Sollten Sie kein Bezieher der Zeitschrift sein, schreiben Sie uns, wir schicken Ihnen gerne ein Exemplar!

Text: Markus Nowak

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