Mit den Menschen ins Gespräch kommen - die Herz-Jesu-Priester auf dem Katholikentag

Die katholische Welt in Deutschland schaut dieser Tage nach Westphalen: In Münster findet vom 9.-13. Mai 2018 der Katholikentag statt. „Suche Frieden“ ist der Leitspruch des 101. Katholikentreffens und mit von der Partie sind auch die Herz-Jesu-Priester mit einem eigenen Stand. Zu finden sind sie auf der Kirchenmeile Nord im Bereich Orden und Geistliches Leben, die Standnummer ist OG 46.

Beim Katholikentag in Leipzig 2016 war die Stimmung am Stand der Herz-Jesu-Priester gut.

Seit Wochen laufen im Katholikentagsbüro in Münster die Vorbereitungen auf Hochtouren und auch bei den Herz-Jesu-Priestern befindet sich die Organisation im Endspurt. Vor allem die Öffentlichkeitsarbeit im Berliner Kloster war maßgeblich für die Planung des Standes verantwortlich, Patres aus Handrup und Freiburg sind darin ebenso eingespannt. Neue Flyer über den Orden, unterschiedliche Handzettel und neue Rollups mit Informationen über den Orden: Am Stand der Herz-Jesu-Priester können Besucher vielerlei erfahren.

Etwa über die Arbeit der Mitbrüder in Kamerun. Dort engagiert sich Pater Antonio Panteghini SCJ seit Jahren für die Bevölkerung und bohrt – mit Unterstützung von Wohltätern – Brunnen. Eine Ausstellungsfläche und Studenten aus Kamerun werden über das Projekt informieren. Denn vor Ort in Münster werden die Studenten aus dem Ausbildungshaus in Freiburg am Stand arbeiten und für Besucher Ansprechpartner sein. Passend zum Brunnenbau wird ein Brunnennachbau für Kinder stehen.

In den letzten Jahren haben die jungen Fratres Passanten immer wieder auch mit selbstgemachter Musik am Stand begeistert. In diesem Jahr wird es sogar einen Auftritt der „young dehonians“ auf einer Aktionsbühne geben (Donnerstag 14 Uhr, Aktionsbühne Kirchenmeile Nord). Am Stand selbst können Interessierte auch die neuste Ausgabe der Ordenszeitschrift „Dein Reich komme“ erhalten, die ein langes Interview mit Pater Heiner Wilmer beinhaltet.

Pater Wilmer wird im September Bischof von Hildesheim und der augenzwinkernden Spruch „die Bischofsmacher von Hildesheim“ wird auf Faltblättern und Aufklebern in der ganzen Stadt „Werbung" für den dehonianischen Stand machen. Der Gedanke dahinter ist, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen, daher auch die Teilnahme der Herz-Jesu-Priester mit einem eigenen Stand. Denn die Teilnahme ist durchaus mit einem gewissen logistischen Aufwand für den Orden verbunden. Aber wie sagte der Ordensgründer Leo Dehon, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 140 Mal jährte: „Nicht für die Sakristei seid ihr geschaffen, sondern für die Menschen!“

Text: Markus Nowak

 

 

 

  • S
  • M
  • L