Ein Weinberg für die Stiftung

Vor sechs Jahren hat die deutsche Provinz der Herz-Jesu-Priester die Pater Leo Dehon Stiftung ins Leben gerufen. Damit soll das vielfältige Engagement der Dehonianer finanziell abgesichert werden

Das dehonianische Kreuz ist das Symbol der Herz-Jesu-Priester. (c) Nowak

Im Jahr 2012 hat die deutsche Provinz der Herz-JesuPriester die Pater Leo Dehon Stiftung gegründet. Die Pater Leo Dehon Stiftung ist eine Dachstiftung mit sechs Unterstiftungen, die die verschiedenen Arbeitsfelder der Herz-Jesu-Priester unterstützen: die Berufungspastoral und Ordensausbildung, die Exerzitien- und Bildungsarbeit, die Mission, die Kinder- und Jugendpastoral, die Wallfahrtsseelsorge in Maria Martental und das von der deutschen Provinz der Herz-Jesu-Priester geführte Gymnasium Leoninum in Handrup. Ziel der Stiftung ist es, langfristig die Arbeit der Herz-Jesu-Priester in der Heimat und weltweit zu unterstützen und finanziell abzusichern.

Aufgrund der Armut in vielen Ländern, in denen die Herz-Jesu-Priester tätig sind, müssen viele missionarische, seelsorgliche und pastorale Projekte von außen finanziert werden. Da aber das Spendenaufkommen nicht konstant ist, sind viele Projekte nicht auf Dauer abgesichert. Das gilt besonders für Einrichtungen, die viel Personal benötigen: zum Beispiel theologische Fakultäten,  Schulen oder Kinder- und Waisenhäuser, die von den Herz-Jesu- Priestern getragen werden. Qualifiziertes Personal erhält man bekanntlich nur dann, wenn auch die Löhne gesichert sind. Das gilt ebenso für Sozialprojekte wie Suppenküchen und Sozialstationen.

Die Stiftung der Herz-Jesu-Priester bietet nun eine weitere Form der Unterstützung für diese Einrichtungen: Geld und Vermögen werden gesammelt und gemäß dem staatlichen und kirchlichen Stiftungsgesetz langfristig bei einer kirchlichen Bank angelegt. Dieses Vermögen bleibt als Stiftungsvermögen unberührt. Lediglich die jährlichen Zins-, Miet- und Pachterträge werden projektbezogen ausgeschüttet. Im Stiftungsvorstand herrschte vor Kurzem große Freude über die Nachricht, dass ein alleinstehender Mann seine Besitzungen, darunter auch Weinberge in der Pfalz, der Stiftung der Herz-Jesu-Priester vererbt hat. Die Patres aus dem Stiftungsvorstand sagen: „Die Einnahmen aus diesem Nachlass werden uns helfen, langfristig unter anderem die Priester- und Ordensausbildung in unserem Studienhaus in Freiburg zu sichern. Der Verstorbe- ne unterstützt auf diese Weise über seinen Tod hinaus auf unbestimmte Zeit die Pries ter- und Ordensausbildung.

Auch wenn die Erinnerungen an den Verstorbenen verblassen werden, so hinterlässt er doch klare und sichtbare Spuren. Wir werden seiner immer dankbar in unseren Gebeten und Gottesdiensten gedenken.“ Eine andere Form der Unterstützung der Pater Leo Dehon Stiftung lässt sich verwirklichen, indem man der Stiftung für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit ein Darlehen gewährt. Der Stiftungsvorstand legt das Geld sicher bei einer kirchlichen Bank an, die Zinserträge fließen den Stiftungszwecken zu, und nach Ablauf der Darlehenszeit geht das Geld an den Darlehensgeber zurück.

Natürlich ist es auch möglich, die Stiftung mit Spenden zu unterstützen. Diese Spenden werden dann direkt den Stiftungszwecken zugeführt. Auch ist es möglich, dass Familien- oder Einzelpersonen eine Unterstiftung unter dem Dach der Pater Leo Dehon Stiftung gründen. In dieser Unterstiftung, die den Namen der Stifter tragen kann, wird das Vermögen des oder der Stifter separat vom Stiftungsvorstand verwaltet. Die Erträge werden dann den allgemeinen Stiftungszwecken der Pater Leo Dehon Stiftung zugeführt.  

Haben Sie Interesse an der Stiftung der Herz-Jesu-Priester? Wir kommen gerne mit Ihnen ins Gespräch. Wenden Sie sich einfach an Pater Gerd Hemken SCJ Tel: 06321 875402 E-Mail: gerd.hemken(at)scj.de. Die IBAN der Stiftung bei der Pax Bank in Aachen lautet: DE34 3706 0193 1019 6150 10.

Text: Pater Gerd Hemken SCJ / Dieser Text erschien auf der Regionalseite des Provinzialats in der der 3. Ausgabe des Ordensmagazins „Dein Reich komme“.

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