Der Umbau des Gymnasiums ist abgeschlossen: Das Leoninum erstrahlt in neuem Glanz

Pünktlich zum neuen Schuljahr erstrahlt das Leoninum in ganz neuem Glanz. Die Planungen für den Umbau und die Sanierung des Gymnasiums haben bereits 2013 begonnen, 2016 wurde das Bauvorhaben begonnen. Pater Márcio Auth, der Rektor der Herz-Jesu-Priester in Handrup, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freut sich auf die Wiedereröffnung.

Die Aula während der Baumaßnahmen. (c) Nowak
Das Schuljahr beginnt mit einem Fest

Am 20. August ist es soweit, nach der zweijährigen Umbauphase wird das Pädagogische Zentrum mit einer Feier wiedereröffnet. „Wir haben bewusst den Montag gewählt, damit die ganze Schulgemeinschaft die Gelegenheit hat, an der Wiedereröffnung teilzunehmen“, freut sich Pater Auth. Sogar der Weihbischof von Osnabrück, Johannes Wübbe, habe sich angekündigt, am Mittag sei ein gemeinsames Mittagessen für das Lehrerkollegium und einige geladene Gäste geplant. „Wir freuen uns sehr, dass die Umbauarbeiten nun abgeschlossen sind“, sagt Pater Auth.

Notwendige Maßnahmen

Der Umbau sei aus mehreren Gründen dringend notwendig gewesen. Das Heizungssystem der Schule wurde erneuert und das Gebäude unter großem Aufwand mit einer Lüftungsanlage ausgestattet, um Energie zu sparen. Gleichzeitig wurde das Herzstück der Schule, die Aula umgebaut. „Die Aula ist der Mittelpunkt unserer Schule, der Ort, an dem einmal im Monat unsere Vollversammlung stattfindet, sich also 1200 Schüler und fast 100 Lehrer treffen, um beispielsweise Preisverleihungen vorzunehmen oder wichtige Informationen an die Schulgemeinschaft weiterzugeben. Aber auch für Theater oder das Handruper Forum mit diversen Vorträgen wird die Aula regelmäßig genutzt“, erklärt Pater Auth. Während des Umbaus sei man in die Turnhalle ausgewichen. „Die Fassade im Bereich der Aula ist aus Glas, mit einem wunderschönen Blick auf das Kloster und die Kirche“, freut sich der Ordensmann über die Aula, die eine neue Decke erhalten hat und nun ein heller, lichtdurchfluteter Ort ist, an dem man gerne zusammenkommt. Eine weitere Veränderung hat das Lehrerzimmer erfahren. Ursprünglich sei dieser Raum einmal für 60 Lehrer konzipiert worden, doch nun, da das Lehrerkollegium aus fast 100 Lehrern besteht, sei es dort viel zu eng geworden. Mit der Erweiterung des Lehrerzimmers ist nun wieder Platz zum Arbeiten, für den kollegialen Austausch und auch für die kleine Verschnaufpause zwischen zwei Unterrichtsstunden. „Wir konnten auch vier Klassenzimmer erneuern und mit digitalen Medien ausstatten“, erzählt Pater Auth. Dies ermögliche den Unterricht unter Zuhilfenahme zeitgemäßer Technik.

Investition in die Zukunft

„Jeder sagt, dass der Umbau sehr schön geworden ist, und das Gesamtbild der Schule gut passt“, freut sich Pater Auth. Man habe sich dabei auch allergrößte Mühe gegeben, sogar der verwendete Stein sei sorgfältig ausgewählt worden, so dass er gut zu dem Stein passt, aus dem das Kloster erbaut ist. Vor allem fällt die neue Fassade aus Glas auf, die einen offenen Blick nach draußen ermöglicht, die jedoch bei Bedarf, wie etwa einem Theaterstück in der Aula, auch abgedunkelt werden kann. Insgesamt seien rund dreieinhalb Millionen Euro investiert worden und das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Wir sind rundum glücklich. Die vorgenommene energetische Sanierung der Heizung und der Einbau der Lüftungsanlage wird es uns ermöglichen, Energie zu sparen. Mit der neugestalteten Aula, dem größeren Lehrerzimmer und den neugestalteten Klassenräumen haben wir eine gute Investition in die Zukunft unserer Schule getätigt“, ist der Ordensmann überzeugt. „Sehr dankbar sind wir für alle Zuschüsse, die wir für dieses Großprojekt erhalten haben, vor allem dem Bistum Osnabrück und dem Landkreis Emsland.

Text: Regina Schwarz

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