Erstellt von Regina Schwarz | | SCJ-Nachrichten

„Deine Gnade genügt mir“ 2 Kor 12,9a

Frater Jean Bruno Razafimanantsoa SCJ legt die Ewigen Gelübde ab und empfängt die Weihe zum Diakon.

Am 9. Februar ist Frater Razafimanantsoa SCJ in seine Heimat Madagaskar zurückgeflogen. Dort wird der junge Ordensmann seine Ewigen Gelübde ablegen und die Diakonenweihe empfangen. Für Frater Razafimanantsoa SCJ wichtige Ereignisse, auf die er sich lange vorbereitet hat.

 „Es gibt kein Zurück“

 „Normalerweise ist alles sehr trocken, wenn ich meine Heimat besuche, jetzt aber ist alles grün, alles blüht“, freut sich Frater Razafimanantsoa SCJ. Sein letzter Besuch in seiner Heimat liegt nun fast zwei Jahre zurück, dementsprechend groß ist die Freude seiner Familie, wenn er nach 14 Stunden Flug wohlbehalten in Madagaskar ankommt.  Die Weihe wird am 16. März stattfinden. Obgleich er sich seit Jahren im Ausbildungshaus der Herz-Jesu-Priester in Freiburg auf die Ewigen Gelübde und die Weihe zum Diakon vorbereitet, erwartet ihn in seiner Heimat nochmals eine intensive Vorbereitung durch Weiheexerzitien. „Diese werden etwa 10 Tage lang dauern und mich nochmal gut auf diese Lebensentscheidung vorbereiten – denn nach dieser Entscheidung gibt es kein Zurück“, sagt Frater Razafimanantsoa SCJ. „Ich fliege also nicht nach Hause, um dort Urlaub zu machen“, fügt er lachend hinzu. Die Tage der Vorbereitung seien geprägt von intensivem Gebet und auch das Sakrament der Beichte zu empfangen, sei ihm sehr wichtig. „Wenn ich und sechs weitere Fratres die Diakonenweihe empfange, werden vier Mitbrüder zu Priestern geweiht – es wird also in Madagaskar eine große Feier geben“, erzählt der Ordensmann. Die Aufregung halte sich im Moment noch in Grenzen, vielmehr fühle sich Razafimanantsoa SCJ durch die lange Zeit der Ausbildung auf diesen Schritt gut vorbereitet und freue sich darauf.

Zunächst nur ein kurzer Abschied aus Deutschland

Etwa 10 Tage nach der Weihe wird Frater Razafimanantsoa SCJ nochmals zurück nach Freiburg kommen. „Dort werde ich mein Theologiestudium beenden und meine Magisterarbeit fertig stellen. Ich schreibe über die Arbeiterfragen bei Léon Dehon, unserem Ordensgründer“, erklärt der junge Dehonianer. Deshalb möchte er auch noch gar kein großes Fazit seiner Zeit in Deutschland ziehen. „Es ist ja zunächst nur ein kurzer Abschied“, erklärt er. Auch seine Aufgaben im Haus in Freiburg werden sich nicht grundlegend verändern, er bleibe ja Student. „Nur bei der Heiligen Messe werde ich meinen Dienst als Diakon am Altar verrichten“, sagt Frater Razafimanantsoa SCJ. Gegen Ende des Jahres wird Frater Razafimanantsoa SCJ dann ganz in seine Heimat zurückkehren. 

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