Eine Kirchenhütte am CentrO-Weihnachtsmarkt und Tweets vom Relilehrer

Die Dehonianer in Oberhausen gestalten den Advent vielfältig: Mit der Kirchenhütte, dem Besuch des Nikolaus, dem Schmücken des Weihnachtsbaums und Kurznachrichten auf Twitter.

Mitten zwischen Lebkuchen, Wollmützen und Duftlampen finden Besucher des Weihnachtsmarkts am CentrO in Oberhausen auch in diesem Jahr wieder die Hütte des ökumenischen Kirchenzentrums. Inzwischen ist sie eine „selbstverständliche, christliche und noch dazu ökumenische Präsenz“, freut sich P. Olav Hamelijnck SCJ, der im Kirchenzentrum mitarbeitet.

Unzählige Ehrenamtliche engagieren sich in der Hütte. Jeweils zu zweit übernehmen sie etwa dreistündige Standdienste. Schöne Freundschaften sind bereits aus dieser gemeinsamen Zeit in der Hütte entstanden, vor allem aber viele interessante Begegnungen und Gespräche mit Menschen, die zur Weihnachtshütte kommen.

Und wo bekommt man sonst den echten Bischof Nikolaus aus Schokolade und nicht nur den Weihnachtsmann, wo gibt es noch Weihnachtskarten mit christlichen Motiven zu kaufen oder selbstgebackene Weihnachtsplätzchen? Der Erlös kommt der Kinder- und Familienarbeit des Ökumenischen Kirchenzentrums zugute. Den echten Bischof Nikolaus gab es zudem nicht nur aus Schokolade – sondern am 6. Dezember ganz real in Person von P. Hamelijnck.

Die Weihnachtshütte ist noch bis 23.12.2019 geöffnet: Montag bis Freitag von 11 bis 22 Uhr, Samstag von 10 bis 22 Uhr und Sonntag von 11 bis 21 Uhr.
Auch im Kirchenzentrum geht es weihnachtlich zu. Im Café dort gibt es im Dezember täglich um 16 Uhr eine kleine künstlerische Darbietung als „lebendiger Adventskalender“.

Am 1. Weihnachtstag lädt das Kirchenzentrum alle Interessierten um 14.30 Uhr zu einem festlichen Nachmittag unter dem Motto „Weihnachten für alle“ ein.

Und im Knappenviertel war auch in diesem Jahr wieder Pater Ernst-Otto Sloot SCJ gefragt, um den Weihnachtsbaum zu richten. Für ihn ist diese Aktion „ein Lichtblick in der dunklen Jahreszeit, wenn für Kinder etwas getan wird.“ Er ist der Knappeninitiative dankbar, dass er dabei sein und die Kinder segnen darf und ist sicher: „Wenn Erwachsene helfen, erreichen Kinder ihre Ziele!“

Damit bei all den vorweihnachtlichen Aktivitäten der eigentliche Sinn des Advent nicht aus dem Blick gerät, beginnt jeder Tag im Dehon-Haus mit einer ruhigen Morgenbesinnung. Und auch in „seiner“ Schule, dem Hans-Sachs-Berufskolleg, versucht Pater Sloot, adventliche Stimmung zu verbreiten: Vom ersten Advent bis zu den Heiligen Drei Königen twittert er täglich Gedanken, Ideen, Anregungen und Hinweise. So entsteht ein „Advents- und Weihnachtskalender, nicht nur für das Hans-Sachs-Berufskolleg.“

Darin war unter anderem nachzulesen, wer der wahre Bischof von Myra, der Patron der Seefahrer und Schutzpatron der Kinder, war. P. Sloot vermeldete stolz, dass das FairTrade-Team der Schule in der Pause echte Nikoläuse aus fair gehandeltem Kakao verkaufte, und stimmte nachdenklich im Hinblick auf Engel. Nachzulesen auf Twitter unter Reli-Lehrer am HSBK. 

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