Wallfahrtsatmosphäre mit weniger Pilgern

„Die Wallfahrtsatmosphäre war jeden Tag deutlich zu spüren.“ So fassen die Patres in Martental die diesjährige Festwoche zusammen.

An einigen Tagen – wenn auch nicht täglich – kamen Pilgergruppen zu Fuß. Sie wurden begleitet von den Mitbrüdern, die dort in den Gemeinden tätig sind. Manche sind sogar 15 bis 20 Kilometer zu Fuß gegangen.

Eine „Statistik“ wurde nicht geführt, aber: „Wir haben unsere Beobachtungen gemacht. In diesem Jahr waren etwas weniger Menschen in der Festwoche bei uns, als in den vergangenen Jahren, weil die Corona-Pandemie viele Menschen abgeschreckt hat. Die Sicherheitsbeschränkung der Gottesdienstteilnehmer auf etwa 50 Personen hat viele Menschen demotiviert, sich auf den Weg zu machen“, lautet die Zusammenfassung von P. Andreas Pohl SCJ und dem neuen Rektor P. Ryszard Krupa SCJ.

Das gute Wetter ermöglichte es zwar, zwei Abendgottesdienste draußen auf dem Kirchenplatz zu feiern, die Marienfeier mit anschließender Lichterprozession musste in diesem Jahr aber ausfallen. Auch für nähere Gespräche mit den Pilgern war wenig Gelegenheit, weil die Abstandsregelungen das behindert haben.

Auch den Festgottesdienst zum Abschluss mit dem Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann feierten weniger Gläubige mit als in den vergangenen Jahren. Zudem fand der alljährliche Klostermarkt nicht statt. Doch der Bischof nahm es gelassen und freute sich darüber, dass er den Gottesdienst mit den Anwesenden „stellvertretend für viele Andere“ feiern konnte.

Einen ausführlichen Bericht über den Festgottesdienst lesen Sie hier.

 

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