600 Kreuze bei der Festwoche in Maria Martental zu bestaunen

Hermann Josef Fabritius hat eine ungewöhnliche Sammelleidenschaft: Er sammelt Kreuze. Mehr als 2000 nennt er inzwischen sein Eigen – rund 600 davon hat er während der Festwoche in der Wallfahrtskirche Maria Martental präsentiert.

„Unsere Wallfahrtskirche in Martental ist eine Tankstelle, ein lebendiger Ort, ein Ort der Begegnung“. Lydia Thomas, Vorsitzende des „Freundeskreis der Wallfahrtskirche & des Wallfahrtsortes Maria Martental e.V.", hat eine enge Beziehung zu Kirche und Ort: „Was hier in den Jahren alles geschehen ist, wer hier schon seine Nöte gelassen hat ….“

Die Festwoche mit den vielen Wallfahrern- in diesem Jahr zwischen dem 08. und 15 September -  ist etwas Besonderes im Jahreskalender von Maria Martental. Und so sucht Lydia Thomas alljährlich auch etwas Besonderes für diese Woche.

In diesem Jahr ist sie auf Hermann Josef Fabritius und seine Kreuzsammlung gestoßen. Die ganz unterschiedlichen Exponate konnten Besucher_Innen in der Kirche bestaunen. An allen waren die Herkunft und das zugrunde liegende Material notiert.

40 Jahre ist es her, dass die Sammelleidenschaft bei Fabritius erwachte. Das erste Stück war ein einfaches Glaskreuz, das von einem Mädchen angeboten wurde. Es war ihr Kommunionkreuz, von dem der Vater sagte: „So etwas brauchen wir nicht.“ Inzwischen umfasst seine Sammlung Exponate aus allen Epochen, Länder und Kulturkreisen. Das älteste Kreuz ist über 1100 Jahre alt und besteht aus schwarzem Zedernholz für das Kreuz und Elfenbein für den Korpus.

Die Besucher der Wallfahrtskirche waren auf jeden Fall fasziniert von der Vielfalt – und sicher haben viele von ihnen ihren „Favoriten“ entdeckt.

 

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