Misereor Fastenmarsch führte über das Kloster Handrup

Zwischenstation Herz-Jesu-Kloster Handrup: Alfred Bleise machte sich von seinem Heimatort Langen aus auf zum Fastenmarsch zugunsten der Misereor Fastenaktion. Nach einer kurzen Verschnaufpause und einem Gespräch mit P. Rektor August Hülsmann SCJ entstand dieses Foto vor dem Grundstein des Klosters. Sein weiterer Weg führte Alfred Bleise nach Wettrup, Lengerich, Gersten und Bawinkel, ehe er am Abend in sein Heimatdorf mit einer Tagesbilanz von 37 km zurückkehrte.

P. August Hülsmann SCJ und Alfred Bleise

In der Corona-Zeit können Fastenmärsche für die 63. Misereor Fastenaktion nur in Form einer kontaktlosen Solidaritätsaktion zugunsten der Armen und Notleidenden in der Welt im Vordergrund. In diesem Jahr werden vor allem Projekte in Bolivien gefördert, die den Indigenen Völkern beim Kampf um Land und Autonomie helfen. Ohne diese Projekte und die Unterstützung gäbe es die Regenwälder im Norden Boliviens bald nicht mehr.

Unter dem Motto: „Es geht! Anders“ ruft Misereor die Menschen dazu auf, die Fastenzeit 2021 zu nutzen, um ihre Lebensweise zu überdenken, ihre Alltagsgewohnheiten zu reflektieren und wenn nötig, zu verändern. Der Fokus soll dabei besonders auf den Konsum gerichtet sein.

Hunger-, Solidaritäts- oder Fastenmärsche, die es bereits seit dem Mittelalter gibt, sind dabei ein wichtiger Bestandteil.

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