P. Feldhaus kommt nach Handrup: „Man muss immer weitergehen“

Im Laufe des September wird Pater Tarcisio Feldhaus SCJ von Berlin nach Handrup umziehen. Statt der Leitung der portugiesisch-sprachigen Gemeinde im Erzbistum Berlin wird er künftig im Kloster im Handrup helfen, „die Aufgaben vor Ort zu unterstützen.“

„Ich bin nach Deutschland gekommen, um unserer Provinz zu dienen“, sagt er schlicht. Deshalb habe er zugesagt, als Provinzial Pater Heinz Lau SCJ anfragte, ob er zum Wechsel nach Handrup bereit sei. Trotzdem gibt er zu: „Es fällt mir nicht leicht, meine Gemeinde zu verlassen.“

Seit Gründung der Berliner Kommunität 2012 lebt P. Feldhaus in Berlin und leitet seither auch die portugiesisch-sprachige Gemeinde: „Ich habe mich bemüht, an einer christlichen Gemeinde hier weiterzubauen“, sagt er. „Zusammen haben wir Vieles geschaffen. Darüber freue mich.“
Er weiß aber auch: „Als Christen sind wir immer unterwegs. Keine Gemeinde wird fertig sein. Die Vollkommenheit werden wir nur in Himmel erfahren und genießen.“

Sein Nachfolger wird Pfarrer P. José Ricardo Leandro Diniz SCJ. „Ich hoffe, dass die Mitglieder dieser multikulturellen Gemeinde mit ihm treu zusammenhalten.“

Pater Diniz SCJ kommt Anfang September, und P. Feldhaus SCJ wird ihn noch ein wenig einarbeiten.

Mit Freude sagt der scheidende Herz-Jesu-Priester: „Die Berliner Zeit bleibt unvergesslich. Ich bedanke mich aus der Tiefe meines Herzens bei allen Mitgliedern unserer bunten Gemeinde für den Weg, den wir miteinander gegangen sind. Ich bedanke mich auch bei meinen Mitbrüdern für diese bereichernde Zeit. - Man muss immer weiter gehen!“

Und in Handrup freut man sich auf P. Feldhaus, betont Pater August Hülsmann SCJ, Rektor des Klosters: „Nach dem Tod von Pater Walhorn und Pater Hogeback haben wir schmerzlich gespürt, wie wenig wir geworden sind. Die Tage, an denen P. Feldhaus bei uns war, um seine Aufgaben bei uns zu besprechen, haben uns sehr gut getan.“

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