Wie das Leoninum Handrup nach Normalität strebt

Im Gymnasium Leoninum kommen die ersten Schülerinnen und Schüler nächste Woche, ab 11.05.2020, wieder in die Schule - als erstes die aus dem Jahrgang 12. „Wir vermissen euch“, sagte Schulleiter Franz-Josef Hanneken in einem Video, das am 29. April auf der Homepage hochgeladen wurde.

Im Video stellte der Schulleiter unter anderem Schwester M. Iphigenia Hoppe vor, die seit Ende März an der Pforte tätig und auch im Krankenzimmer für die Schülerinnen und Schüler da ist.

Auf der Homepage der Schule hält der Schulleiter die Schüler und ihre Eltern auf dem Laufenden: „Ab dem 11. Mai werden die Zwölftklässler in kleinen Gruppen unterrichtet werden. Die Herausforderung wird auch darin bestehen, die nötigen Hygiene- und Abstandsmaßnahmen zu realisieren. Die Gruppen werden geteilt und im wöchentlichen Wechsel unterrichtet. Und so geht es dann absteigend mit den übrigen Jahrgängen weiter. Die Sechst- und Fünftklässler werden erst Ende Mai oder Anfang Juni wieder in der Schule sein.“

Nach den Osterferien hatte die Schule begonnen, dem Unterricht zu Hause mehr Struktur zu geben. Zuvor war es vor allem darum gegangen, mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu bleiben. Danach wurde es komplexer und strukturierter.

Zu Beginn eines jeden Schultages finden die Schülerinnen und Schüler zudem einen Impuls für den Tag vor, so am Montag, 04.05.2020, zum Marienmonat Mai. Die Morgenimpulse auf der Homepage sollen die Kinder und Jugendlichen in ihrer Selbstorganisation unterstützen. So sollte ihr Schultag auch zu Hause immer um 8 Uhr beginnen.

„In dieser für unsere Schulgemeinschaft herausfordernden Situation kommt es darauf an, dass alle Beteiligten sich auf die neuen Gegebenheiten einlassen. Dann allerdings können auch ganz neue oder eben andere und interessante Lernerfahrungen dabei herauskommen. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir das gemeinsam packen“, so Schulleiter Hanneken auf der Homepage.

Inzwischen, berichtet er, gebe es viele sehr positive Rückmeldungen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konzentriert an den Aufgaben. Mittlerweile finden auch Videokonferenzen statt. Für die Lehrerinnen und Lehrer ist mit dem Homeoffice ein nicht zu unterschätzender Zeitaufwand verbunden. Aber nicht nur deswegen freuen sich alle auf den Wiedereinstieg in den Unterricht, auch wenn noch auf lange Sicht damit noch kein „normaler“ Schulalltag zu erwarten ist.

 

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