„Ohne Musik wäre das Kloster Freiburg nicht denkbar“

Da ist Musik drin: Dass der Festakt im Kloster Neustadt zu einem kurzweiligen Vergnügen wurde, daran hatten die Freiburger Studenten einen großen Anteil: Mit zwei mitreißenden Liedern aus Afrika und klassischen Musikstücken begeisterten sie die Festteilnehmer.

Unter den Musikern waren Frater Boris Igor Signe Mouafo SCJ und Frater Kisito Ninpa Fogan SCJ, beide Studenten aus Kamerun. „Wir musizieren jeden Abend im Gottesdienst“, erzählt Fr. Boris, „einer von uns Studenten ist immer für die musikalische Gestaltung verantwortlich.“ Die Lieder und Stücke stammen ganz traditionell aus dem Gotteslob, es werden aber Neues Geistliches Liedgut oder Taizé-Lieder angestimmt, dazwischen immer auch Melodien aus der jeweiligen Heimat der Studenten. „Den Gottesdienstbesuchern gefällt das“, weiß Fr. Kisito. „Wir merken es daran, dass sie fröhlich mitmachen und mitsingen, und dass sie sich hinterher oft auch bedanken.“

„Ohne Musik und Instrumente wäre das Kloster Freiburg nicht denkbar“, lacht Fr. Boris. Musiziert wird mit der Orgel oder am Klavier, mit Gitarre, Trommeln und Kastagnetten. Samstags treffen sich alle zur gemeinsamen Musikprobe. „Und wenn wir zusammenkommen und feiern, wie an Weihnachten oder zu Geburtstagen, dann immer mit Musk“, fügt Kisito hinzu. Nicht zwangsläufig sind das dann kirchliche Lieder und Stücke.

Die Auswahl ist daher vielfältig. „Natürlich gibt es in der Probe und in den Gottesdiensten Klassiker, die alle mögen. Aber wir bringen auch unseren eigenen Geschmack und unsere Vorlieben ein.“

So war es auch bei der Auswahl der Musikstücke, die die Freiburger Studenten spielten. Schon ihr Auftakt versetzte die Gäste mit dem Lied „Wupi Mbo Jahwe“, einem Gloria aus West-Kamerun, in gute Stimmung. Und am Ende sangen und spielten sie „Shosholoza“, ein traditionelles Stück aus Süd-Afrika, „das ist dort sehr bekannt“, erklärt Br. Kisito.

Zwischen der Festansprache der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und verschiedenen Grußworten musizierten Frater Martti Savijoki SCJ, am Klavier und Liam O´Mahony mit der Posaune. Der Erste ist Theologiestudent aus Finnland und Profimusiker, O´Mahony stammt aus Neustadt und studiert an der Uni Mannheim Musik. Sie spielten die klassische, hierzulande bekannte Musik von Mozart bis Rachmaninow.

Die weiteren Sänger und Musiker an diesem Tag waren: Fr. Boris Igor Signe Mouafo SCJ, Fr. Théodore Bongmoyong Lemnyuy SCJ, Fr. Kisito Ninpa Fogan SCJ, Fr. Namlo Lanwsna Ngavounsia SCJ und Fr. Michel Fouateu Kamdem SCJ aus Kamerun, Fr. Bruno Rafanomezantsoa SCJ, Fr. Clement Randrianasolo SCJ und Fr. Patrice Eugene Rakotoniaina SCJ aus Madagaskar sowie Fr. Martti Savijoki SCJ aus Finnland.

Foto  ©:scj

 

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