„Eine Gnade, an der Uni Freiburg studiert zu haben“ – P. Bruno Razafimanantsoa SCJ nach seiner Priesterweihe

Am 29. Dezember 2019 wurde Pater Jean Bruno Razafimanantsoa SCJ in seiner Heimat Madagaskar zum Priester geweiht. Künftig wird er hier auch arbeiten. Für die zahlreichen Glückwünsche und das Gebet aus Deutschland ist er sehr dankbar.

Jetzt, rund drei Wochen später, erinnert er sich gern an seine Priesterweihe: „Es war für mich ein sehr schöner Tag und ein schönes Erlebnis“, sagt er. „Mit der ganzen Gemeinde, mit meiner Familie, Verwandten, Freunden und Bekannten, aber auch mit allen Mitbrüdern in der Region Mad und sicherlich auch in unserer Ordensgemeinschaft weltweit habe ich mich sehr gefreut über die Gnade, die ich durch die Weihe empfangen habe.“ Insgesamt wurden an diesem Tag acht Männer zum Priester und ein Mann zum Diakon von Bischof José Alfredo SCJ geweiht.

Bruno berichtet: „Während des Gebetes am Vorabend haben wir acht Mitbrüder eine Art Zeugnis abgelegt. Das heißt, wir berichteten von unserem Berufungsweg, warum und wann unser Wunsch zum Priestertum angefangen hat, über unsere Erfahrungen in der Ausbildung und Pastoral und die besonderen Momente, die wir erlebt haben.“.

Die Weihe hat in Fianarantsoa, im Hof des dortigen Gymnasiums stattgefunden. Der Weihetag selbst war noch in anderer Hinsicht ein wichtiges Datum: Mit ihm wurde zugleich die Eröffnung des 20-jährigen Jubiläums der madagassischen Region SCJ (Regio Mad) gefeiert.

Die Neupriester und der Diakon hatten einen gemeinsamen Weihespruch: „Bleibt in meiner Liebe“ (Joh. 15, 9). Darüber hinaus wählte Bruno einen eigenen persönlichen Weihespruch: „Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen die frohe Botschaft bringe..." (Lk. 4, 18).

An seine Studienzeit in Freiburg hat Bruno gute Erinnerungen: „Ich habe in Freiburg eine schöne Zeit mit vielen guten Erfahrung erlebt. Es war für mich eine Gnade, an der Uni Freiburg studiert und in einer internationalen Gemeinschaft bzw. Kommunität gelebt zu haben“, sagt er und bedankt sich bei seinen Mitbrüdern in der deutschen Provinz für ihre Gastfreundschaft, für ihre Begleitung und für ihr Gebet.

Künftig arbeitet P. Bruno als Ökonom an unserer Hochschule (ASJA) in Antsirabe. „Meine Aufgabe ist nicht so leicht, aber ich hoffe, ich werde es schaffen mit der Gnade Gottes.“

 

 

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