Eine Internationale Kommunität

Mitten in einer Großstadt, in der es mehr Menschen ohne religiöse Bindung gibt, als mit, haben sich die Herz-Jesu-Priester angesiedelt. Von hier aus wirken sie vielfältig: Sie suchen neue Wege, um mit Menschen in Kontakt zu kommen. Sie sind Seelsorger in den Pfarreien des Kiezes und arbeiten im Krankenhaus mit. Sie tun dies im Sinne des Stifters P. Leo Dehon von dem es  sinngemäß heißt: "Nicht für die Sakristei seid ihr geschaffen, sondern für die Menschen!"
Diese drei Herz-Jesu-Priester aus zwei Ländern bilden eine internationale Kommunität:

P. Ricardo Diniz SCJ

P. Diniz wurde 1978 in Brasilien geboren. Nach seiner Ausbildung zum Priester in Brasilien kam er 2009 nach Deutschland. Nach einem Sprachkurs in Freiburg folgte die Arbeit als Schulseelsorger in Handrup. Seit 2020 lebt er in Berlin und arbeitet als Seelsorger der portugiesisch-sprachigen Gemeinde mit einer sehr lebendigen Gemeinde.

P. Markus Mönch SCJ

P. Mönch wurde 1972 in Cochem an der Mosel geboren. Vielleicht war es die Nähe zu Maria Martental oder auch die besondere Art der Mitbrüder, die ihn bewogen haben, das Leben als Bankkaufmann hinter sich zu lassen und den Weg als Ordenspriester zu betreten. Nach der Ausbildung und der Weihe hat er dreieinhalb Jahre im Ausbildungskloster in Freiburg gelebt und war als Kaplan in der Seelsorgeeinheit Freiburg-Südwest tätig. In Berlin war er Pfarradministrator in der Gemeinde Corpus Christi im Stadtteil Prenzlauer Berg. Heute arbeitet er als Krankenhausseelsorger im Vivantes Klinikum am Friedrichshain und als Seelsorger im Hedwigskrankenhaus. Weiterhin arbeitet er in unserem Projekt der Suchendenpastoral. Seit dem 01.August 2020 ist er der Rektor der Kommunität.

P. Jacinto Weizenmann SCJ

P. Jacinto wurde 1957 in Brasilien als eines von zwölf Kindern geboren. Sein älterer Bruder und er fanden den Weg zu den Herz-Jesu-Priestern. 2001 machte sich P. Weizenmann - damals 45-jährig - auf den Weg nach Deuschland, um neue Aufgaben anzunehmen: Seelsorge in einem Land mit einer Sprache, die er von seiner Mutter kannte und zuhause schon gelernt hatte. P. Weizenmann stellte sich der Herausforderung und arbeitete über zehn Jahre in Deutschland als Lehrer und Seelsorger. Danach ging er zurück in seiner Heimat, aber schon 2016 kehrte er zurück. Hier in Berlin unterstützt er die Mitbrüder und leitet die Pfarrei Corpus Christi.

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