Was wir tun | Seelsorge, Spiritualität und Supervision

"Geht zu den Menschen"

Wir Herz-Jesu-Priester sind ein apostolischer Orden. Das Gegenteil davon ist ein kontemplativer Orden, der mehr oder weniger Wert auf Abgeschiedenheit von der Welt legt. Für uns ist dagegen ist die Arbeit im Alltag und der Kontakt mit Menschen entscheidend. Unser Gründer Pater Leo Dehon SCJ hat uns diesen Auftrag erteilt, als er forderte: „Geht zu den Menschen!“

Ein wenig mehr vom Reich Gottes auf Erden

Wir sollen aber nicht nur zu den Menschen gehen und ihnen zusehen. Im Gegenteil: Wir wollen mit ihnen das Leben verbringen, ihre Nöte und Ängste mittragen, ihnen helfen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Die Verzweiflung und Hoffnung, das Leid und die Freude, die Trauer und den Jubel – wir möchten alle Facetten des Lebens mit den Menschen teilen. Und wir wollen dazu beitragen, dass in diesem Leben ein wenig mehr vom „Reich Gottes auf Erden“ zu spüren ist. Dass es mehr Hoffnung und weniger Verzweifeung gibt.

Die Art und Weise, wie wir das versuchen, ist sehr vielfältig. So wie wir jede Strecke des Lebens mitgehen wollen, soll unser Wirken auch viele Bereiche des Lebens betreffen.

Große Anliegen sind uns dabei die Themen „Bildung“ und „Erziehung“. In der Jugendseelsorge begleiten wir junge Menschen. Dazu bieten wir Besinnungstage, Wanderexerzitien oder auch Klosteraufenthalte an. Eine besondere Bedeutung hat dabei unser Gymnasium in Handrup im Emsland. Das Leoninum soll jungen Menschen eine im wahrsten Sinne des Wortes „wertvolle“ Ausbildung ermöglichen.

Obdachlosenarbeit und Exerzitien, Psychotherapie und Bibelkreise

Nicht allein die Ausbildung Jugendlicher ist für uns wichtig. Mit zahlreichen Seminaren zu philosophischen, psychologischen oder theologischen Themen bieten wir allen Interessierten kompetente und fundierte Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Mindestens genauso wichtig wie diese Aufgaben ist für uns die spirituelle Dimension unserer Arbeit. Ob Exerzitien, Meditationen oder Bibelkreise: Das Bedürfnis des Menschen nach einer tieferen Erfahrung seines Lebens hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. Nicht zuletzt deshalb, weil wir dabei immer wieder selber bereichert und beschenkt zurückkehren.

Das gilt natürlich auch für die Begleitung in Glaubensfragen. Viele von uns Mitbrüdern sind in der Pfarr- oder Wallfahrtsseelsorge tätig. Wir helfen in Krankenhäusern und der Obdachlosenarbeit. Einige von uns engagieren sich in der psychologischen und psychotherapeutischen Begleitung – alles Bereiche, in denen wir sehr direkt und unmittelbar mit den Anliegend unserer Mitmenschen konfrontiert sind. Und in denen wir immer wieder spüren, dass es eine schwere Aufgabe ist, „zu den Menschen zu gehen“. Aber eine Aufgabe, die sich lohnt. Für uns und für unsere Mitmenschen.

Leo Dehon

Der Gründer der Herz-Jesu-Priester

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