Der Weg in den Orden | Gelübde

Gelübde abgelegt

Es gibt auf dem Weg in die Gemeinschaft der Herz-Jesu-Priester mehrere wichtige Schritte. Ein sehr bedeutender ist die so genannte Profess. Dabei legen die Mitbrüder ihre Gelübde ab und binden sich an den Orden. Bei der ersten Stufe bindet sich der Mitbruder nach seinem Noviziat für ein Jahr an die Gemeinschaft, man spricht von der "Zeitlichen Profess". Der nächste Schritt ist die "Ewige Profess", bei der man sich auf Dauer dem Orden anschließt.

Herz-Jesu-Priester aus verschiedenen Klöstern haben sich ganz persönlich Gedanken zu diesem Professtag gemacht:

P. Ernst-Otto Sloot SCJ

"Was ich denen, die am Anfang stehen, wünsche, ist, dass sie auf ältere Mitbrüder treffen können, denen man anmerkt, dass das Leben im Orden sich für sie gelohnt hat und auch im Alter noch glücklich macht."
Pater Ernst-Otto Sloot SCJ

P. August Hülsmann SCJ

"Dieser Tag ist für unsere deutschsprachige Ordensprovinz ein Tag des Dankens und der Freude. Die jungen Mitbrüder begleitet mein Wunsch, dass sie aus der Erfahrung der Liebe Gottes weiter in ihrer Berufung wachsen, indem sie sich immer mehr in die Gesinnung und Haltung Jesu einüben, aufrichtige Mitbrüderlichkeit erfahren und sich in der theologischen Ausbildung rüsten - um Diener der Versöhnung und Propheten der Liebe zu werden."
Pater August Hülsmann SCJ

Br. Josef Faath SCJ

"Meine erste Profess liegt nun schon ein Dutzend Jahre zurück - wenig, wenn ich mich mit den Mitbrüdern hier in Neustadt vergleiche. War das richtig, kann ich es noch verantworten mich "uneingeschränkt der Ordensgemeinschaft zur Verfügung" zu stellen, wie es in der Gelübdeformel heißt? Auf diese Frage wird es wohl nie eine endgültige Antwort geben, aber alle Begegnungen mit Gästen des Exerzitien- und Bildungshauses bestätigen mir, dass ich immer noch mit einem vorbehaltlosen "Ja, hier bin ich" antworten kann."
Bruder Josef Faath SCJ

Erste Kontakte

Wie ich Herz-Jesu-Priester werde

Interview

Novizenmeister Pater Levi dos Anjos Ferreira SCJ

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Darum will ich im Orden leben

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Vom Taxifahrer zum Seelsorger