Messintentionen und Mess-Stipendien


Messintentionen haben eine lange Tradition und sind bereits aus dem 2. Jahrhundert überliefert. Die Messintention ist ein kleines Gebet für das Anliegen eines Gläubigen, das vom Priester und von der ganzen Gemeinde mitgebeten wird. Die Motive können unterschiedlich sein: die Fürbitte für Verstorbene, das Gebet für besondere Anlässe wie Geburtstage oder Jubiläen oder die Bitte um Gottes Beistand bei schwerer Krankheit.

Verbunden mit der Messintention ist ein freiwilliger finanzieller Beitrag, das Mess-Stipendium. Mess-Stipendien gehen auf eine Praxis aus frühchristlichen Zeiten zurück, als die Gläubigen nicht nur Brot und Wein zur Feier der Heiligen Messe mitbrachten, sondern auch Gaben für die karitativen Aufgaben der Kirche und den Unterhalt ihrer Priester.

Heute können häufig nicht alle Stipendien in den Gemeinden gefeiert werden, deshalb werden die Anliegen an Priester in Missionsgebieten weitergegeben. Solche Mess-Stipendien unterstützen die Arbeit viele Priester in Afrika und Asien. Mess-Stipendien sind in vielen Fällen der einzige Lebensunterhalt der Priester in der Mission.

Da Gebet und Gnade nicht an Räumlichkeit gebunden sind, kann eine Messintention überall gefeiert werden. Der zelebrierende Priester und die örtliche Gemeinde sind im Gebet eins mit der Person, deren persönliches Anliegen in der Messe vor Gott getragen wird. So wird ein weltweites Netz des Fürbittgebetes gewoben, über die Grenzen von Raum und Zeit hinweg.

Messintentionen können Sie in allen Klöstern der Deutschen Provinz der Herz-Jesu-Priester bestellen. Oder schreiben Sie einfach ans:

Provinzialat der Herz-Jesu-Priester
Waldstr. 145
67434 Neustadt/Weinstraße
Provinzialat(at)scj.de

 

 

 

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