Philippinen | Wiederaufbau
Der Taifun zerstörte auch das Haus dieses jungen Paares. Foto: KNA

Wenn die Ärmsten ihr Hab und Gut verlieren

Seit 25 Jahren engagieren sich die Herz-Jesu-Priester auf den Philippinen. Mittlerweile betreuen sie zwei soziale Projekte: ein Heim für missbrauchte Mädchen und eine Suppenküche. Daneben sammeln sie Spenden, um den Opfern des Taifuns „Haiyan“ zu helfen. Der mächtige Tropensturm verwüstete im November 2013 die Inseln.

Bevor der Taifun kam, lebten die Menschen vom Fischfang, ihren Kokospalmen und Bananenplantagen. Der Taifun zerstörte fast alle Bäume, die Fischerboote und die Hütten der Menschen. Ein mit Spenden neu errichtetes Zuhause, sicher vor Sturm und Flutwellen, ist für die mittellosen Familien ein Geschenk und Basis für ihre Zukunft.

Schon nach einem schweren Taifun 2011, der Tausende um ihr Hab und Gut brachte, hatten die Herz-Jesu-Priester zusammen mit Partnern mit einem Wiederaufbauprogramm auf der Insel Mindanao begonnen. 350 kleine Häuser sind bereits bezogen, 250 weitere sollen bald folgen. Damals wie heute ist es Hilfe zur Selbsthilfe: Die Taifunopfer beteiligen sich aktiv, erhalten ein Dach über dem Kopf und stärken so ihre Dorfgemeinschaften.

Nach dem Taifun „Haiyan“ 2013 konnten mithilfe der Herz-Jesu-Priester auf den Inseln Leyte, Bantayan und Botong Island vier kleinere Siedlungen mit je zwölf bis 20 Häusern gebaut werden. Die Erinnerungen an die Urgewalt des Taifuns verblassen jedoch nur langsam. Noch immer wachen viele Kinder nachts weinend auf. Doch obwohl fast jeder Angehörige verloren hat, blicken die meisten Überlebenden, trotz allem, hoffnungsvoll in die Zukunft. Ihr Glaube, die Hilfe der Herz- Jesu-Priester und die erfahrene Solidarität geben ihnen die nötige Kraft.

Foto: thinkstock

Ausbildung für Mädchen in Not

Sexuellen Missbrauch und physische Gewalt, oft in der eigenen Familie, haben die Mädchen und jungen Frauen erlebt, bevor sie Hilfe im Mädchenheim „Kasanag Daughters Foundation“ auf Mindanao fanden. 1999 von Herz-Jesu-Priestern und einer Schwesterngemeinschaft gegründet, ist diese Einrichtung einzigartig. „Kasanag“ heißt „Lichtstrahl“. Ein Licht der Hoffnung leuchtet den Mädchen hier dank Fürsorge, Therapien und der Möglichkeit, verschiedene Schulen und die Universität in Cagayan de Oro City zu besuchen. So eröffnet Kasanag seinen Schützlingen neue Perspektiven für ein gutes und geglücktes Leben.

Besonders in den ländlichen Gebieten der Philippinen fehlen erreichbare Schulen für die Kinder weit verstreut lebender Familien. Weil Bildung das Fundament für ein gutes Leben ist, unterhalten die Herz-Jesu-Priester in ihrer Pfarrei in Dansolihon (Mindanao) ein Internat für Mädchen und Jungen aus abgelegenen Dörfern. Zurzeit wohnen hier 42 Kinder. Spenden werden gebraucht, damit das Internat den Kindern weiterhin den Schulbesuch ermöglichen kann.

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Herz-Jesu-Priester Missionsprokura

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Stichwort „Philippinen“

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