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Foto: Fotolia/Sascha Burkard

Missbrauch auf den Philippinen

Die Hölle im Paradies

Ausgehungert und ängstlich fand man sie auf der Straße: Jessa lief von zu Hause weg, um der Gewalt zu entkommen. Sie ist eines von vielen Mädchen, das die Kasanag Daughters Foundation auf der philippinischen Insel Mindanao aufnahm. Die Organisation, die von Herz-Jesu-Priestern gegründet wurde, gibt jungen missbrauchten Frauen ein neues Zuhause.

Der paradiesische Eindruck der Landschaft täuscht. Auf den Philippinen herrschen vielerorts Elend und Armut: Jeder fünfte Mensch muss mit weniger als 1,20 Euro am Tag überleben. In den Elendsvierteln hat kaum jemand eine Schule besucht. Die meisten Familien haben dort acht bis zehn Kinder. 

In dieser Umgebung ist das Leben besonders für Mädchen und junge Frauen schwer: Oft sind sie Alkoholismus, Gewalt und Missbrauch schutzlos ausgeliefert. Und ihre Angehörigen schweigen - aus Angst vor der „Schande“, die sonst über die Familie käme. Den Opfern bleibt nur die Flucht.

Ein rettender Anker für diese Mädchen und jungen Frauen ist die Kasanag Daughters Foundation der Herz-Jesu-Priester. In den freundlichen hellen Häusern in Cagayan de Oro auf der Insel Mindanao finden zur Zeit 30 Mädchen zwischen acht und 23 Jahren, was sie am dringendsten brauchen: Schutz, Geborgenheit und liebevolle Fürsorge - meist zum ersten Mal in ihrem Leben. Eines von ihnen ist Jessa. Sie war von Zuhause weggelaufen, ausgehungert und ängstlich, als sie jemand zum Heim der Herz-Jesu-Priester brachte. „Hier fühle ich mich sicher“, sagt sie leise. „Meine Wunden heilen, und ich darf zur Schule gehen. Hier ist die beste Familie, die ich mir vorstellen kann.“

Traditioneller Tanz in einem der Häuser. Foto: scj.de

Bis zu fünf Jahre leben die Mädchen und jungen Frauen in den beiden Häusern der Gemeinschaft. Sie besuchen die Schule, nutzen die Chance für eine Ausbildung zur Näherin oder studieren. Zwei Hausmütter sowie Psychologen und Sozialarbeiterinnen stehen ihnen zur Seite und begleiten sie auf ihrem Weg in eine bessere Zukunft.

Ohne Spenden aus Deutschland wäre diese wichtige Arbeit nicht zu leisten. So kann die Missionsprokura der Deutschen Ordensprovinz seit vielen Jahren dank der Spenden die Gehaltszahlungen für Angestellte der Kasanag Daughters Foundation übernehmen.

Ihre Spende kommt an!

Herz-Jesu-Priester Missionsprokura

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