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Nur einmal im Monat? Bringt das was?

Pater Gerhard Valerius SCJ über die Meditationsabende im Dehon-Haus

"Nur einmal im Monat? Bringt das was?“
Das habe ich mich auch gefragt, als ich zum ersten Male monatliche Abende in "Christlicher Meditation" angeboten habe.
Ich habe in zwanzig Jahren Erleben die Antwort bekommen, die jetzt, in gut einem Jahr in Oberhausen, voll bestätigt wurde und wird: Oh ja! Das bringt viel.
Der monatliche Meditationsabend beginnt mit etwa einer Stunde Übungen am Leib, meistens im Liegen. Das hilft anzukommen, vieles zu lassen, um mit Leib und Seele da sein zu können. Die meisten von uns kennen das Problem: Abschalten und Umschalten, um wirklich da zu sein. Die Übungen zielen auf "Runterkommen": aus der Verkopfung, oder aus dem "Ich hab’ den Kopf so voll!" in die Beine und Füße.

Einübungen ins Lassen und Zulassen

Die Übungen bauen aufeinander auf, so dass im Laufe der Zeit auch ein Weiterwirken im Alltag sich einstellt. Sie sind Einübungen ins Lassen und Zulassen. Veränderungen im Umgang mit sich und mit anderen können allmählich wachsen.
Als Beichten noch "in" war, war die vielleicht häufigste Anklage: "Ich war zerstreut beim Beten und bei der Hl. Messe". Es wird nicht mehr gebeichtet, aber das Problem bleibt. Nach der eben angedeuteten leibhaftigen Vorbereitung ist der Mensch schon eher aus der Zerstreuung gesammelt und kann sich besser dem folgenden geistlichen Impuls aussetzen und ist aufnahmefähiger, sei es für einen Text, einen Gedanken, eine Musik, ein Bild oder anderes. Er kann auch eher etwas von sich ausdrücken, sei es im Wort oder im Ausdrucksmalen. Häufig werden noch nach Wochen solche Impulse angesprochen, während sonst die Klage bekannt ist: "Was war da noch? Was hat er, z.B. in der Predigt; gesagt? Es war gut und ich hab’s doch behalten wollen! Aber es ist weg." Viele Impulse in den Meditationsabenden begleiten das Kirchenjahr und möchten beitragen zu einem vertieften Erleben.

Seine Mitte finden

Die Übungen am Leib, sie kommen aus "Rhythmus-Atem-Bewegung", der Übungsweise nach Hannelore Scharing (früher: Scharing-Eutonie), sind aber nicht nur Vorbereitung, sondern sind selbst schon Meditation im weitesten Sinne: Zu sich kommen, aus der Zerstreuung in die Sammlung, bei sich sein, seine Mitte finden. Es geht darum, zu sich zu kommen und bei sich zu sein, aber nicht, um in falscher Verinnerlichung zu verkommen, sondern um umso besser aus sich herausgehen zu können auf andere zu, ohne außer sich zu geraten. Sonst ist es schwer, wieder zu sich zu kommen.
Nur einmal im Monat? Bringt das was? Oh ja! Je länger und regelmäßiger, umso mehr.

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