Gemeinschaft
1920 – Neues aus Neustadt
1920 richten die deutschen Herz-Jesu-Priester ein weiteres bedeutendes Haus ein: Das Kloster Neustadt an der Weinstraße wird als Seelsorge- und Exerzitienhaus gegründet. Ein Ereignis, bei dem die Herz-Jesu-Priester ihrer selbst gewählten Verpflichtung, auf die Anforderungen der Zeit und die Nöte der Menschen zu reagieren, gerecht werden. Und ein Ereignis, das sich über längere Zeit angebahnt hatte: Der spätere Ordensgeneral Pater Philippe war in den Jahren zuvor zusammen mit Pater Dumont, der der Provinzleitung angehörte, im Franziskanerinnen-Kloster Erlenbad im Schwarzwald als geistlicher Begleiter tätig. An das Haus war auch ein Kurhaus, wo oft Pfarrer Jakob Nist aus Gleisweiler und sein Bruder, Pfarrer Johann Nist aus Steinweiler verweilten. Aus den Gesprächen erfuhren die Herz-Jesu-Priester von der seelsorgliche Notsituation in der Pfalz. Die beiden Patres waren betroffen und beschlossen, zu helfen. Und so begannen die Vorbereitungen für eine Neugründung, die 1920 besiegelt wurde.

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