Gemeinschaft
1912 – Umzug nach Krefeld
Der 14. Juni 1912 ist für die deutschen Herz-Jesu-Priester ein Wendepunkt in ihrer Geschichte. Bislang hatten sie nur auf dem Papier bestanden, 1911 war die Ostprovinz in Deutsche Provinz umbenannt worden. Trotzdem gab es kein Haus im Kaiserreich. Damit ist am 14. Juni 1912 Schluss. An diesem Tag bezieht die Gemeinschaft ein Haus in Krefeld und gründet somit die erste Niederlassung auf deutschem Boden. Das Gebäude wird als Geschäftsstelle der Missionsprokura in Sittard eingerichtet, der Hauptaugenmerk liegt auf der Kamerunmission. Der damalige Missionsprokurator Pater Dr. Franz Demont erinnerte sich später: „Einen kleinen Koffer in der einen, eine Schreibmaschine in der anderen Hand, zehn Mark in der Tasche, so bin ich in Krefeld angekommen.“
Und: Die ersten Missionare werden nach Kamerun geschickt, wo sie aber noch keine eigene Präfektur bilden.

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