Mittwoch, der 22. Februar 2017
SCJ am Sonntag, den 17. Februar 2013 | Einweihung der Kommunität in Berlin

„Wir sind im Kiez angekommen.“

Am Samstag, den 16. Februar 2013 wurden die Räume der Kommunität der Herz-Jesu-Priester in Berlin offiziell eingeweiht. Erzbischof von Berlin Kardinal Rainer Maria Woelki konsekrierte das neue Kloster und würdigte die Arbeit der Herz-Jesu-Priester in der Diaspora Berlin. 

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki bei der Einweihung der Kommunität in Berlin (foto:scj.de)
Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki bei der Einweihung der Kommunität in Berlin (foto:scj.de)

Mehr als ein halbes Jahr ist es her, seitdem die Herz-Jesu-Priester am 01. August 2012 ihre Arbeit in der neuen Kommunität in Berlin aufgenommen haben.
Am heutigen Samstag, den 16. Februar 2013, wurde das Kloster offiziell eingeweiht. Insgesamt waren über 250 Gäste im Kloster und auch die Liste der Ehrengäste war lag: Neben dem Erzbischof von Berlin Kardinal Rainer Maria Woelki, war auch der Bischof von Helsinki Teemu Sippo SCJ, sowie der Provinzial der deutschen Ordensprovinz Pater Heiner Wilmer SCJ anwesend. Sogar der Generalrat Pater John Van den Hengel SCJ ist extra für diesen besonderen Tag angereist.

"Ein neuer Herzschlag für die Stadt"

Die Einweihung begann um zehn Uhr morgens mit der Heiligen Messe, die Kardinal Erzbischof Woelki hielt. In seiner Predigt verwies er auf die großartige Arbeit Kommunität in Berlin: „Die Herz-Jesu-Priester bringen ihr Herz für die Menschen. Es ist ein neuer Herzschlag für die Stadt." Anschließend segnete er das Kloster und die Räume der Kommunität. In der Aula hielten einige Gäste eine kurze Ansprache. Provinzial Pater Heiner Wilmer SCJ bedankte sich für das zahlreiche Kommen und das Engagement seiner Mitbrüder. Pater John van den Hengel SCJ betonte die Wichtigkeit der Kommunität in Berlin: „Es ist die erste Kommunität nördlich der Alpen, die international gegründet ist. Es ist ein erster Schritt in eine neue Zukunft.“

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und Rektor Pater Tarcisio Darrós Feldhaus SCJ (foto:scj.de)
Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und Rektor Pater Tarcisio Darrós Feldhaus SCJ (foto:scj.de)

Berlin ist eine Diaspora

Mit den zwei Brasilianern, Pater Marcio Auth SCJ und Pater Tarcisio Darrós Feldhaus SCJ, sowie den zwei polnischen Brüdern, Pater Wladyslaw Mach SCJ und Pater Ryszard Krupa SCJ, sowie Pater Markus Mönch SCJ aus der deutschen Provinz, stellt die Kommunität eine internationale Besetzung, die für die Mulitkulti Stadt Berlin bezeichnend ist. Jedoch nicht nur Vorteile ergeben sich aus der dem internationalen Berlin. Die Katholiken sind klar in der Minderheit. Besonders viele atheistische Menschen, leben in dem Gebiet der Herz-Jesu-Priester. „Wir kommen in eine echte Diaspora“, skizzierte Provinzial Pater Heiner Wilmer SCJ treffend. Umso mehr ist sich Pater Markus Mönch SCJ über die Wichtigkeit der Einweihung für die Kommunität und Kongregation im Klaren: „Es ist eine gemeinsame Verbindung und ein offizieller Start mit den Menschen, mit denen wir bereits arbeiten und in Zukunft arbeiten wollen. Wir gehen den Weg eben nicht allein. Wir sind auf Kooperation angewiesen“, so der Herz-Jesu-Priester aus Berlin.

Das Projekt der "Suchenden Pastoral" ist wichtig

Der Unterschied in der Arbeit zu anderen Standpunkten in Deutschland, sieht Pater Mönch, der ehemalige Ökonom aus Freiburg, insbesondere in der Art wie sich die Menschen engagieren. „Es geht den Gläubigen weniger darum alte Strukturen zu behalten, sondern neue Dinge zu erschaffen. Sie wollen ein Leben für die Gemeinde finden“, so der Herz-Jesu-Priester. Die Attraktivität des Standortes Berlin für junge Leute, die einen neuen Anfang wagen wollen oder auf der Suche nach ihrem Weg sind, empfinden die Herz-Jesu-Priester als Chance. Als eines der wichtigsten Projekte ist, neben der Arbeit in der portugiesischen Gemeinde, der Arbeit im Krankenhaus und der Pfarrseelsorge, das Projekt der „Suchenden Pastoral“: Man möchte ein Angebot für Menschen schaffen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder ihrer Berufung sind. „Wir wollen ihnen zeigen, dass der Glaube eine Antwort auf ihre Fragen und ihre Suche sein könnte“, erklärt Pater Mönch.Der Herz-Jesu-Priester aus Freiburg fühlt sich nach der offiziellen Einweihung in Berlin beheimatet: „Die Menschen wussten schon, dass wir hier wohnen. Jetzt sind wir im Kiez angekommen.“

Einen Eindruck über die Arbeit der Herz-Jesu-Priester in Berlin bietet ein Youtube-Video des Erzbistums Berlin:

www.youtube.com/watch

Text Matthias Biallowons


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