Montag, der 27. März 2017
SCJ am Sonntag, den 13. Januar 2013 | Das Bischofstreffen in Rom vom 10. bis 15. Januar

Ein Tor zu einer offeneren Kirche

Derzeit gibt es 25 dehonianische Bischöfe und Kardinäle. Im Generalat in Rom werden vom 10. bis 15. Januar einige von ihnen bei einem außergewöhnlichen Treffen zusammenkommen. 

Das Bischofstreffen in Rom im Januar (foto: dehon.it)
Das Bischofstreffen in Rom im Januar (foto: dehon.it)

 „SCJ Bischöfe sind wie ein Tor der Kongregation für eine offenere Kirche", sagte Pater John van den Hengel SCJ, Generalvikar der Herz-Jesu-Priester. „Sie nehmen unser Charisma in ihren Dienst. Sie zeigen, wie unsere Spiritualität sichtbar wird für die Ortskirche. Es ist wichtig, den Bischöfe Gelegenheiten zum Dialog und der Erneuerung mit der Kongregation zu bieten."

Dehonianer, die ein Teil des Episkopats sind, dienen auf vier Kontinenten und kommen aus unterschiedlichen „backrounds“. Dazu gehören Monsignore Elio Greselin, Bischof von Lichinga, Mosambik. Seine Anfänge im Orden geschahen in Norditalien, wo er sagte, dass er das religiöse Leben "aus echtem Hunger" einging. Während des Zweiten Weltkrieges, war die Familie von Monsignore Greselin bettelarm und musste oft hungern. „Als mein Gemeindepfarrer fragte, ob ich in das Seminar eintrete möchte, fragte ich: ,Haben sie im Priesterseminar zu essen`?“  

Monsignore Elio Greselin, Bischof von Lichinga, Mosambik (foto :dehon.it)
Monsignore Elio Greselin, Bischof von Lichinga, Mosambik (foto :dehon.it)

Nachdem er erfahren hatte, dass Seminaristen dreimal täglich aßen, folgte er schnell der Einladung des Pfarrers und trat in das Seminar der Herz-Jesu-Priester ein.   Obwohl er nun über die Echtheit einer Berufung scherzte - "durch Hunger getrieben"- lernte Mons. Greselin schnell das Charisma von Pater Leo Dehon SCJ lieben und es  führte ihn in seinem Dienst als Bischof. „Ich fühlte, dass sein Ruf mir galt, die Liebe, das Opfer und die Gabe des Vaters als das Zentrum meines Lebens in Christus. Heute danke ich dem Herrn für dieses Geschenk."

Pater Dehon sagte: „Geht zu den Menschen“. Mons. Joseph Potocnak, pensionierter Bischof von De Aar in Südafrika, sagte: „Das war immer wichtig für mich als Priester und als Bischof. Ich wollte mit den Menschen sein, fühlte mich aufgerufen, wie Pater Dehon zu ihnen zu gehen. " Und er fuhr fort: „Die Idee der ,Verfügbarkeit‘ ist ein dehonianisches Ideal, nämlich sich völlig zugänglich zu machen für andere. Es ist ein Ideal, dass ich mein Bestes tat, als Bischof zu leben, nicht nur für die Gläubigen, sondern auch für meine Priester. 

Bischof Claudio Dalla Zuanna (foto: dehon.it)
Bischof Claudio Dalla Zuanna (foto: dehon.it)

Der Welt zu dienen

Die 25 Bischöfe und Kardinäle der Kongregation dienen in Afrika, Asien, Europa und Südamerika. Dazu gehören ehemalige Mitglieder der Generalkurie, wie Mons. Virginio Bressanelli, Generaloberer von 1991 - 2003, der jetzt Erzbischof von Neuquen in Argentinien ist. Auch der bekannte Bischof der Kongregation, Mons. Claudio Dalla Zuanna, war Generalvikar, bevor er zum Erzbischof von Beira in Mozambique ernannt wurde.   Einige, wie Mons. Adam Musialek  sind Missionare, die Bischöfe von einer Wahlheimat wurde. Er dient jetzt als Bischof von De Aar, einer Diözese, wo der polnische Herz-Jesu-Priester die meisten Jahre als Priester verbracht hat.   Andere, wie Mons. Tomé Makhwéliha sind Führer, die zeigen, dass die Kirche wirklich immer eine Kirche ihrer Menschen ist und nicht einfach nur ein Glaubensstruktur, die aus Europa verpflanzt wurde. Die Auswirkungen des dehonianischen Charismas   Während ihres sechstägigen Treffens werden die Bischöfe nicht nur über ihre Diözesen, sondern auch über die Kongregation und das Charisma von Pater Leo Dehon sprechen. Sie werden gebeten, darüber nachzudenken, wie das Charisma des Gründers ihren Dienst als Bischöfe beeinflussen kann.  

Fotos und Berichte des Treffens werden auf der Website des Generalats veröffentlicht.  (http://www.dehon.it/)

Text dehon.it  


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