Donnerstag, der 23. Februar 2017
SCJ Aktuell 25. Oktober 2015 | Herbst
Foto: Regina Maria Schwarz/scj.de

scj.de-Umfrage

Der Herbst ist für mich die Jahreszeit ...

Die langen, warmen Sommertage sind endgültig vorbei. Die Tage werden zunehmend kürzer und die Temperaturen sinken. Die Luft trägt das für den Herbst typische, würzige Aroma. Schöne, goldene Herbsttage mit viel Sonne wechseln sich ab mit kühlen und verregneten Tagen. Für die einen ist der Herbst die ideale Zeit mal wieder ein gutes Buch zu lesen, andere besuchen ein Museum oder gehen ins Theater. Fünf Herz-Jesu-Priester verraten, was sie im Herbst unternehmen.

 

Frater Jean Bruno SCJ:

"Für mich ist der Herbst eine ganz besondere Jahreszeit, in der ich die Schönheit der Natur betrachte. Ich spaziere gerne durch den Wald und genieße ein letztes Mal, bevor der Winter kommt, das Zwitschern der Vögel und die bunten Farben der Bäume. Das hilft mir, die Liebe Gottes und seine Werke in unserer Welt zu sehen. Danach treffe ich meine Freunde in der Stadt. Dort trinken wir Kaffee oder Tee zusammen." 

 

Frater Max Candido SCJ:

„Ich gehe im Herbst gern joggen oder spazieren. Die Luft ist klar, es ist noch nicht so kalt und die Blätter sehen sehr schön aus, wenn sie sich verfärben. Der Herbst bietet mir allerdings auch die Möglichkeit, meine Freizeit etwas häufiger im Haus zu verbringen, ganz ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, so wie das im Frühjahr oder Sommer der Fall ist. Da habe ich das Gefühl, dass ich immer rausgehen und jeden Sonnenstrahl genießen muss – auch wenn ich vielleicht gerade gar keine große Lust dazu habe. Jetzt beginnt die gemütliche Jahreszeit. Ich gehe gerne ins Thermalbad. Außerdem lädt der Herbst ein, sich wieder öfter einen schönen Film im Kino anzusehen. Das alles hab ich hier in Deutschland gelernt. Ich bin ja ursprünglich aus Brasilien und dort gibt es den Herbst nicht. Aber ich kann sagen, dass ich gelernt habe, den Herbst ' zu überleben' und es macht sogar Spaß.“ 

 

Pater Ernst Otto Sloot SCJ:

„Den Herbst 2015 werde ich nutzen, viel Zeit am Rhein-Herne-Kanal zu verbringen. Dort werde ich das tun, was bereits Petrus vorgeschlagen hatte, als er ratlos zwischen Karfreitag und Ostern Zeit für sich und zum Nachdenken brauchte: Ich gehe fischen. Wenn ich den ganzen Tag mit Menschen zu tun habe und viel reden muss, bin ich froh über eine Zeit der Stille, allein und ohne viele Worte, weil man beim Angeln ja bekanntlich still sein muss.“ 

 

Pater Marcio Antonio Auth SCJ:

„Der Herbst ist für mich eine Jahreszeit, in der ich mich besonders über lange Spaziergänge im Wald freue. Ich mag die bunten Farben der Bäume und den besonderen Duft der Blätter. Wenn ich dann aus der Kälte zurück nach Hause komme, trinke ich einen Mate-Tee (Chimarrao) zur Erinnerung an meine Heimat.“ 

 

Bruder Josef Faath SCJ:

"Der Herbst ist eine Zeit, in der sehr viel Arbeit auf mich zukommt. Für den letzten Pilgersonntag besorge ich die Kerzen für die Lichterprozession, anschließend wird die Hallenkirche ausgeräumt und winterfest gemacht. Ich bereite unseren Wohltätertag vor und bin an dessen Durchführung beteiligt. Im Herbst laufen die Vorarbeiten für die Weihnachtsausgabe von "Dein Reich komme". Bevor wir unser Jahresprogramm versenden können, werden die dafür notwendigen Adressen kontrolliert. Und das sind nur ein paar Beispiele dessen, was für mich im Herbst zu tun ist. Alles passiert zusätzlich zu dem normalen Betrieb unseres Wohltäterbüros. Mir sind der Frühling und der Frühsommer viel lieber, denn erstens läuft hier im Büro in dieser Zeit weniger und zweitens werden die Tage wieder wärmer, so dass sich für mich ein Spaziergang lohnt." 

 

Frater Paulo Henrique SCJ:

„Im Herbst betrachte ich gerne die Natur. Es ist sehr schön, die verschiedenen Farben der Bäume anzuschauen. Herbst ist die Jahreszeit, der ich meine besondere Aufmerksamkeit schenke, weil mich die Änderungen und die Bewegungen der Natur einladen, mich auf den kommenden Winter vorzubereiten.“ 

Text: Regina Maria Schwarz; Redaktion: Peter Hummel

 

 

Gottesdienste

Alle Messfeiern in den Häusern der Dehonianer