Mittwoch, der 22. Februar 2017
SCJ Aktuell 13. September 2015 | Offener Brief
Die Berliner Herz-Jesu-Priester an ihrem Stand am Alexanderplatz in Berlin.

Herz-Jesu-Kloster präsentiert sich beim „Fest der Kirchen“ in Berlin

„Es war immer was los“

 

Ein besseres Debüt hätte es nicht geben können: Bei Sonnenschein und offiziell rund 10.000 Besuchern hat sich das Berliner Herz-Jesu-Kloster auf dem diesjährigen „Fest der Kirchen“ auf dem Alexanderplatz in Berlin vergangenen Samstag präsentiert.

„Was ist mir heilig?“, zu dieser Frage haben sich Passanten am Klosterstand Gedanken gemacht und diese auf eine Schiefertafel geschrieben. Die Stichworte reichten von „Familie“, „Nächstenliebe“ bis hin zu „keinen Krieg“.

„Es hat Spaß gemacht, mit den Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen“, resümierte Pater Ryszard Krupa SCJ, Leiter der Suchendenpastoral im Berliner Haus. „Wir haben ein gutes Feedback bekommen, viel Zustimmung und Inspiration für unsere Arbeit.“

Erstmalig nach einem Stadtteilfest hat sich das Berliner Kloster mit einem Stand bei einer öffentlichen Veranstaltung mit viel Publikumsverkehr gestellt. „An unserem Stand war immer was los“, sagte Pater Markus Mönch SCJ, der zahlreiche frischgedruckte Flyer mit dem neuen Herbstprogramm des Hauses an Besucher austeilte. „Ziel erreicht: Alle Äpfel waren verteilt“, scherzte Pater Markus.

Im Vorfeld haben die Patres 20 Kilo Äpfel gekauft, gewaschen und einem kleinen Sticker mit Klosterlogo beklebt. Es sollte auf das „Kerngeschäft“ hinweisen, also auf die Kernfragen des Lebens.

„Wir hatten gute Gespräche mit den Besuchern“, sagte Pater Demetrius Cavalcanti de Oliveira SCJ, der den Passanten ein Stück Kreide in die Hand reichte, um ihre Gedanken auf die Tafel zu schreiben. „Wir trafen bekannte Freunde, aber auch viele neue Gesichter“.

In diesem Jahr fand das vom Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg veranstaltete "Fest der Kirchen" zum vierten Mal statt, diesmal mit 150 Ständen direkt auf dem Alexanderplatz. In den Vorjahren wurde es vor dem Roten Rathaus durchgeführt. Die drei Patres waren sich beim Abbau des Standes einig, dass sie beim kommenden „Fest der Kirchen“ wieder dabei sein wollen.

mn

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