Mittwoch, der 22. Februar 2017
SCJ Aktuell am 18. Januar 2015 | Weltjugendtags-Hymne
Krakau, eine der schönsten Städte Europas – bei Tag, aber auch bei Nacht. Foto: Fotolia/cameris

Mit den Herz-Jesu-Priestern unterwegs

So langsam beginnt die Zeit, in der Urlaubskataloge gewälzt werden und man sich den Kopf darüber zerbricht, wohin es dieses Jahr gehen soll. Warum nicht einmal eine Pilgerfahrt statt des Urlaubs am Meer? Die Herz-Jesu-Priester bieten verschiedene Reisen an

Eine Zeitreise durch Konstantinopel

Von der byzantinischen bis hin zur muslimischen Zeit, von Konstantinopel bis nach Istanbul. Wer sich für das Osmanische Reich interessiert, eine pulsierende Metropole mit beeindruckender Geschichte besuchen möchte, der sollte vom 13. bis zum 23. Oktober mit Pater Vivell SCJ aus dem Herz-Jesu-Kloster in Neustadt in die Türkei fliegen. „Die Orte, die wir besuchen wollen, sind geschichtsträchtig. Viele haben einen Bezug zum Christentum. Mir ist es wichtig, den Reisenden ins Bewusstsein zu rufen, dass Kleinasien einst eine Perle des Christentums war. In Instanbul gibt es einige Moscheen, die in der byzantinischen Zeit katholische oder orthodoxe Kirchen waren. Das sieht man den Gotteshäusern, die teilweise mit Mosaiken oder Fresken geschmückt sind, auch deutlich an. Am Sonntag werden wir die Hl. Messe in Istanbul mit der dortigen deutschen Paulus-Gemeinde feiern. Besonders freue ich mich darauf, zum ersten Mal auch nach Ost-Thrakien zu fahren. Dort werden wir uns unter anderem die Rüstem-Pasa-Karawanserei ansehen und Zeit haben, über den Bedesten-Basar zu schlendern. Außerdem ist ein Rundgang durch Edirne geplant“, sagt Pater Vivell SCJ. Er hält im Herz-Jesu-Kloster in Neustadt immer wieder Seminare zu alten Kulturen, lädt dazu Archäologen oder Kunsthistoriker ein, oder er referiert selbst. Mit ihm hat man einen Reiseleiter, der sich auskennt und der seine Ziele sehr bewusst auswählt.

Anmelden kann man sich bei Pater Vivell, Herz-Jesu-Kloster, Waldstr. 145, 67434 Neustadt/Wstr.

"Meine Liebe zu Rom gründet in meiner Liebe zur Kirche"

„Ich biete bereits seit 1997 regelmäßig, meist einmal im Jahr, eine Fahrt in die 'Ewige Stadt' an. Dieses Jahr vom 1. bis zum 10. Oktober. Rom fasziniert mich. Wer Rom besucht, befindet sich sozusagen 'im Herzen der Kirche' und hat die Möglichkeit, nicht nur eine traumhaft schöne Stadt mit ihren beeindruckenden Bauwerken, sondern auch die Stätte der Apostel zu sehen“, so Pater Gerd Hemken SCJ aus dem Herz-Jesu-Kloster in Neustadt/Weinstraße. In erster Linie werde es eine Pilgerreise und keine „Touri-Fahrt“, deswegen bevorzugt Pater Gerd Hemken SCJ auch die längere Anreise mit dem Bus. „Wir werden mit einer Zwischenübernachtung zwei Tage lang unterwegs sein, im Bus gemeinsam Rosenkranz beten, ein Rätsel lösen und uns kennenlernen. Oft entsteht dadurch eine eingeschworene Gruppe. Für mich selber ist der Weg auch schon Ziel, denn die Strecke ist wunderschön, über Freiburg und Basel in die Schweiz. Nach einer Übernachtung in Capiago bei Como fahren wir am nächsten Tag ausgeschlafen weiter bis nach Rom. So hat die Seele Zeit, mitzukommen und man merkt, wie in der Gruppe die Vorfreude langsam steigt. Ganz anders, als wenn man sich in ein Flugzeug setzt und zwei Stunden später da ist. Nach unserer Ankunft und dem Abendessen am Freitagabend besteht für die, die noch fit sind, die Möglichkeit Rom bei Nacht zu erkunden und ein erstes italienisches Eis zu essen. Das offizielle Programm beginnt am nächsten Morgen und ist sehr vielfältig. Natürlich besuchen wir den Petersdom, das Panteon, gehen zur Spanischen Treppe, besuchen die verschiedenen wichtigen Kirchen in Rom und sehen uns die Vatikanischen Gärten und die Sixtinische Kapelle an, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ein besonderes Highlight für mich während dieser Tage in Rom ist immer die Papstaudienz am Mittwoch. Ich genieße es sehr, einer Gruppe aus Deutschland Rom zeigen zu dürfen, ein Stück weit Weltkirche zu erfahren und am Grab des Hl. Apostels Petrus zu verweilen. Auf dem Rückweg werden wir einen Tag in Assisi verbringen, die Hl. Messe in St. Klara feiern und in Foligno, das liegt unweit von Assisi, übernachten“, so Pater Gerd Hemken SCJ.

"Neben Rom ist Krakau für mich die schönste europäische Stadt"

„Vom 6. bis zum 12. Juli 2015 biete ich zum ersten Mal eine Pilgerreise nach Polen an. In der Vergangenheit sind immer wieder Anfragen an mich gestellt worden, ob wir nicht einmal eine solche Fahrt anbieten könnten. 'Warum eigentlich nicht', habe ich mir gedacht. Viele Leute kennen unser Nachbarland kaum und nun haben unsere Mitbrüder in Krakau letztes Jahr ein ganz neues Pilgerhotel eröffnet, so dass sich diese Fahrt anbietet. In Krakau steht ein Besuch der Kathedrale, die neben dem Königsschloss auf Wawelhügel liegt, genauso auf dem Programm, wie der Besuch der zweitältesten Universität in Mitteleuropa. Es wäre undenkbar, nach Krakau zu reisen, ohne sich die Marienkirche anzusehen. Ein weiterer Höhepunkt für Musikliebhaber wird sicher das Konzert im Bürgerpalais sein, bei dem Werke von Chopins aufgeführt werden, anschließend ist ein Abendessen im jüdischen Viertel Krakaus geplant. Nicht nur Krakau selbst, auch die Landschaft rund um Krakau ist traumhaft schön, und es gibt viele tolle Orte in der Umgebung, die man unbedingt einmal gesehen haben sollte. Zakopane in der Tatra, der Wallfahrtsort Lagiewniki, an dem Schwester Faustina begraben liegt, Tschenstochau und natürlich der Geburtsort des Hl. Johannes Paul II. Wadowice. Ich freue mich schon sehr auf diese Fahrt und denke, dass viele der Mitreisenden eine Liebe zu Polen und eine Begeisterung für Krakau entdecken werden“, berichtet Pater Gerd Hemken.

Anmelden für die Fahrten nach Rom oder Krakau bei Pater Gerd Hemken SCJ,  Herz-Jesu-Kloster Neustadt, Tel. 0 63 21/87 54 02, gerd.hemken@scj

Ein Besuch bei Pater Pio

Eine insgesamt fünftägige Reise nach Apulien zum Hl. Pater Pio plant Pater Andreas Pohl aus dem Herz-Jesu-Kloster in Maria Martental. Die Reiseroute soll nach San Giovanni Rotondo, anschließend nach Manopello, nach Lanciano und nach Monte San Angelo führen.  

Die Zukunft eines beliebten Reiseziels

„Das alte Bergbauernhaus 'La Balmette' in den französischen Alpen, das vor kurzem leider abgebrannt ist, gehörte unseren französischen Mitbrüdern, wurde aber sowohl von der deutschen, polnischen und französischen Provinz genutzt. Es war ein relativ schlichtes Haus in einer wunderschönen Landschaft. Viele verschiedene Gruppen haben das Haus in der Vergangenheit genutzt und dort unvergessliche Momente erlebt. Wie es weitergeht, ob das Haus wieder aufgebaut wird, wird bei einem großen Treffen mit den Verantwortlichen im März überlegt. Natürlich ist das auch ein finanzielles Problem, denn auch ein einfaches Haus wieder aufzubauen kostet“, so Pater Gerd Hemken.

Text: Regina Maria Schwarz, Redaktion: Peter Hummel

Gottesdienste

Alle Messfeiern in den Häusern der Dehonianer